DLRG warnt vor Ertrinkungsgefahr beim Baden in Flüssen

Auch in diesem Jahr gibt es einige Todesfälle durch Ertrinken in Sachsen-Anhalt. Insbesondere in Flüssen lauern nach Angaben der Experten oft unerwartete Gefahren.
Ein Schild warnt vor der Gefahr des Ertrinkens. © Uwe Zucchi/dpa/Symbolbild

Im vergangenen Jahr sind in Sachsen-Anhalt 12 Menschen durch Ertrinken ums Leben gekommen. Das teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) auf Anfrage mit. Im Jahr davor waren es 4. 13 Tote gab es 2019 und 19 im Jahr 2018. Insbesondere in fließenden Gewässern kam es laut DLRG immer wieder zu Unfällen.

Flüsse hätten wegen ihrer Strömung ein erhöhtes Gefahrenpotenzial, sagte ein Sprecher des DLRG. Die Fließgeschwindigkeit sei dabei abhängig von der Menge des Wassers und dem zu Verfügung stehenden Raum im Flussbett. Daher könne ein ruhiger, gemächlich fließender Fluss schnell zu einem stark reißenden Wildwasser werden. Aus diesem Grund sollte ein Bad im Fluss bestens überlegt sein, so der Sprecher.

Erst kürzlich war ein 33-jähriger Mann in der Saale in Halle ertrunken. Im Hufeisensee in Halle war kurz zuvor eine junge Frau beim Sprung ins Wasser verunglückt.

© dpa
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