Rund 200 zusätzliche Lehrkräfte für ukrainische Schüler

Die sechswöchigen Schulferien sind so gut wie vorbei. Am Donnerstag startet der Unterricht. Für ukrainische Schüler gilt nun auch die Schulpflicht. Wie viele tatsächlich da sein werden, ist noch unklar.
Grundschülerinnen und Grundschüler aus der Ukraine sitzen in einem Klassenzimmer. © Robert Michael/dpa/Symbolbild

In Sachsen-Anhalt sind bislang gut 200 zusätzliche Lehrkräfte für ukrainische Schülerinnen und Schüler eingestellt worden. 167 ukrainische Lehrkräfte hätten inzwischen Verträge unterzeichnet, teilte ein Sprecher des Bildungsministeriums in Magdeburg auf Nachfrage mit. Das seien rund 30 mehr als noch vor den Sommerferien. Die Zahl werde weiter wachsen, denn weitere Interessenbekundungen lägen vor. Neben diesen Lehrkräften, die Unterricht auf Ukrainisch erteilen, sucht das Land auch Fachkräfte für Deutsch als Zielsprache, die den Kindern Deutsch beibringen. Bislang habe es in diesem Bereich 43 Einstellungen gegeben. 150 dieser Stellen könnten besetzt werden.

Unklar ist, wie viele ukrainische Schülerinnen und Schüler am Donnerstag am ersten Schultag nach den Ferien tatsächlich in den Schulen ankommen. Die Daten sollen erst dann erhoben werden.

Die Stadt Halle als Schulträger teilte mit, das Landesschulamt werde am Donnerstag das erste Mal zählen, wie viele ukrainische Schülerinnen und Schüler da sind. Die Stadt erhalte frühestens am 29. August eine Übersicht. Auch wie viele Ankunftsklassen es geben werde, sei frühestens dann bekannt. Laut der letzten Statistik vom 7. Juli besuchten Ende des vergangenen Schuljahres 618 Schüler aus der Ukraine Schulen unterschiedlicher Träger in Halle.

Laut Innenministerium sind in den Landkreisen und kreisfreien Städten bis zum 21. August etwa 6700 ukrainische Kinder im schulpflichtigen Alter gemeldet worden. Sie gehören zu bislang insgesamt rund 26.900 gemeldeten Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine. Vor den Ferien waren gut 2500 Schüler aus dem Land an den Schulen aufgenommen worden.

Laut dem Bildungsministerium gelten für die ukrainischen Kinder und Jugendlichen die Schulpflicht und der Lehrplan des Landes.

© dpa
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