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Sachsen-Anhalts Kommunen haben 3,1 Milliarden Euro Schulden

Das Statistische Landesamt hat unter anderem die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung in Sachsen-Anhalts Kommunen veröffentlicht.
Geldmünzen
Eine 1-Euro-Münze steht auf einem Tisch, umgeben von anderen Euro-Münzen. © Hendrik Schmidt/dpa/Archivbild

Die Schulden der Kommunen in Sachsen-Anhalt betrugen Ende des ersten Quartals 2024 insgesamt 3103 Millionen Euro. Das sind 3,6 Prozent beziehungsweise 107 Millionen Euro mehr als im ersten Quartal des Vorjahrs, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag mit. Gut die Hälfte des Geldes der Kernhaushalte - 56,2 Prozent - verwendeten die Kommunen für Investitionen und Investitionsförderung. 43,8 Prozent der Haushalte sei zur Deckung des kurzfristigen Liquiditätsbedarfs, also für Kassenkredite, ausgegeben worden, hieß es.

Die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung in den Kommunen des Landes betrug laut Mitteilung 1423 Euro - 52 Euro mehr als zum entsprechenden Vorjahreszeitpunkt. Die kreisfreien Städte verzeichneten am Ende des ersten Quartals einen Schuldenstand von 1146 Millionen Euro - sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Schulden der Landkreise stiegen um neun Prozent auf 679 Millionen Euro. In den kreisangehörigen Gemeinden und Verbandsgemeinden sank der Schuldenstand zum Ende des ersten Quartals auf 1278 Millionen Euro - 14 Millionen Euro beziehungsweise 1,1 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.

Bei der Art der Schulden unterscheiden sich die Landkreise von den kreisfreien Städten und den kreisangehörigen Gemeinden und Verbandsgemeinden. Während die Kreditausgaben für Investitionen in den Landkreisen sanken, stiegen sie in den großen Städten und in den Gemeinden und Verbandsgemeinden. Genau andersherum ist es bei den Krediten für Liquiditätssicherung: Hier stiegen die Ausgaben der Landkreise, hingegen sanken die Ausgaben der kreisfreien Städte und der kreisangehörigen Gemeinden/Verbandsgemeinden.

Im Detail schlüsseln sich die Zahlen wie folgt auf. In den kreisfreien Städten stiegen die Ausgaben für Kredite für Investitionen in diesem Zeitraum um 16 Prozent (plus 87 Mio. Euro), die aufgenommenen Kredite zur Liquiditätssicherung verringerten sich um 4,1 Prozent (minus 22 Mio. Euro). In den Landkreisen sanken die Ausgaben für Investitionskredite um 0,7 Prozent (minus 2 Mio. Euro), Ausgaben für Liquiditätskredite erhöhten sich um 21,1 Prozent (plus 59 Millionen Euro). In den kreisangehörigen Gemeinden und Verbandsgemeinden stiegen die Investitionskredite um 2,3 Prozent (plus 17 Mio. Euro), die Liquiditätskredite sanken um 5,8 Prozent (minus 31 Mio. Euro), wie es hieß.

© dpa
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