Viele Corona-Regeln fallen in Sachsen-Anhalt: Was bleibt?

03.04.2022 Im April 2020 wurde in Sachsen-Anhalt erstmals eine Maskenpflicht beschlossen. Damals für Einkäufe und den öffentlichen Nahverkehr. Jetzt werden die Regeln beträchtlich gelockert.

„Maskenpflicht“ steht unter anderem auf einem Piktogramm, welches auf den Gehweg gesprüht worden ist. © Philipp Schulze/dpa/Archivbild

Auch wenn die Sieben-Tage-Inzidenz noch sehr hoch ist - an diesem Sonntag fallen viele Regeln zur Eindämmung des Coronavirus. Es tritt die neue 17. Eindämmungsverordnung des Landes in Kraft, die bis zum 30. April gelten soll. Worauf müssen sich die Menschen in Sachsen-Anhalt nun einstellen?

Masken: Die Maskenpflicht entfällt an vielen Orten. Beim Bäcker, im Supermarkt oder Kaufhaus ist das Einkaufen wieder ohne den gewohnten Mund-Nasen-Schutz möglich. Auch in Freizeiteinrichtungen und Restaurants darf die Maske weggelassen werden. Eine Pflicht zum Tragen des medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht aber weiterhin im öffentlichen Nahverkehr und im Gesundheitsbereich. Dort, wo sich besonders gefährdete Menschen aufhalten, soll der Schutz bestehen bleiben: etwa in Arztpraxen und Krankenhäusern, in Vorsorge-, Rehabilitations- und Dialyseeinrichtungen sowie Tageskliniken. Maskenpflicht gilt weiterhin für ambulante Pflegedienste, Rettungsdienste, in Pflege- und Behinderteneinrichtungen.

Freiwilligkeit: Angesichts der hohen Corona-Inzidenzen in Sachsen-Anhalt und bundesweit wird insbesondere in Innenräumen zum freiwilligen Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie zum Abstandhalten und zum Einhalten der Hygieneregeln und regelmäßigen Tests geraten. In der Präambel der Landesverordnung heißt es: «Weiterhin gilt es, eigene Interessen zurückzustellen und freiwillig das Gemeinwohl zu stärken. Das bedeutet, Verantwortung und Fürsorge für andere zu übernehmen.» Veranstalter und Ladeninhaber können zudem von sich aus auf Schutzvorkehrungen wie Masken oder Tests setzen.

Tests: In bestimmten Bereichen wie Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kitas bleibt für Beschäftigte und Besucher außerdem eine Testpflicht bestehen. Dazu zählen Krankenhäuser, ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen erbringen, Asylbewerberunterkünfte, Gefängnisse sowie Pflegeeinrichtungen für Senioren und Menschen mit Behinderung. Ausgenommen von der Testpflicht sind Geimpfte und Genesene. Auch Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind befreit - allerdings nicht von den Tests in den Schulen.

Schulen: In den Schulen sind Tests bis zum 24. April vorgeschrieben. Bis zum 10. April, also bis zu den Osterferien, soll an mindestens drei Tagen in der Woche auf das Coronavirus getestet werden. In der Woche nach Ostern wird das auf mindestens zweimal pro Woche reduziert.

© dpa

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