Ölfilm auf Wasseroberfläche der Talsperre: Keine Gefahr

Von dem auf der Wasseroberfläche der Rappbodetalsperre im Harz entdeckten Ölfilm geht keine Gefahr für die Trinkwasserversorgung aus. Einsatzteams sei es gelungen, den ölartigen Film in Ufernähe einzugrenzen, teilten der Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt und das Unternehmen Fernwasser Elbaue-Ostharz (FEO) am Donnerstag mit. FEO erhält den Angaben zufolge aus der Talsperre Rohwasser für die Trinkwasseraufbereitung von rund einer Million Menschen in Mitteldeutschland. Aktuell werde die ölhaltige Substanz untersucht, hieß es. Ihr Ursprung war zunächst unbekannt, der Ölfilm war am Mittwochnachmittag bei Kontrollarbeiten aufgefallen.
Auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr ist ein Blaulicht zu sehen. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

Die Polizei leitete nach eigenen Angaben ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung ein, zur Dokumentation der Verunreinigung aus der Luft wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt. Es gebe aktuell keine Hinweise auf eine vorsätzliche Tat. Die Ermittlungen dauern an, hieß es.

© dpa
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