Verband erwartet erste kleinere Mengen Spargel zu Ostern

Mit den Frühlingsvorboten rückt auch die Spargelsaison in greifbare Nähe. Für Prognosen zu Erträgen und Preisen ist es Experten zufolge noch zu früh. Aber die Höfe peilen schon einen Termin für die erste Ernte an.
Auf einem Feld von einem Spargelhof wächst Spargel. © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Die Spargelhöfe in Sachsen und Sachsen-Anhalt rechnen zu Ostern mit ersten kleineren Erntemengen. Die zuletzt etwas kälteren Tage hätten das Wachstum des Edelgemüses ausgebremst, sagte ein Sprecher des Verbandes der Ostdeutschen Spargel- und Beerenobstanbauer (Vosba). Entscheidend für die Erträge sei aber das Wetter der nächsten Wochen. Für eine Prognose sei es daher zu früh.

Wie der Sprecher weiter erklärte, rechnet er mit einer guten Erntemenge und -qualität. Da der Spargel im vergangenen Jahr in weiten Teilen der Anbaugebiete aus der Ernte genommen wurde und durchtreiben konnte, habe in dieser Zeit die Spargelwurzel mehr Reservestoffe einlagern können.

Zum Kilopreis macht der Vosba keine Prognose. Im vergangenen Jahr erzeugten Sonderangebote aus dem Ausland einen erheblichen Preisdruck auf die einheimischen Produzenten. Das führte zu vergleichsweise geringen Preisen. Wie es sich in diesem Jahr verhalte, sei auch von den Ernte- und Wetterbedingungen der Konkurrenz im Ausland abhängig. Es gebe aber Spargel «für jedes Portemonnaie», so der Sprecher.

In Sachsen-Anhalt wird der Großteil des Spargels im Norden an der Grenze zu Brandenburg angebaut. In Sachsen kommt der meiste Spargel aus dem Osten des Bundeslandes. Der Spargel bevorzugt sandigen Boden.

Die Anbaufläche in den ost- und mitteldeutschen Bundesländern lag 2022 bei rund 5800 Hektar. Davon entfielen auf Sachsen-Anhalt 525 Hektar und auf Sachsen 174. In Sachsen gehen die Anbauflächen seit mehreren Jahren zurück. Als einen Hauptgrund sieht der Vosba wirtschaftliche Beweggründe größerer Agrargenossenschaften.

Die Erntemenge im Osten lag 2022 bei etwa 22.300 Tonnen, davon wurden rund 1400 Tonnen in Sachsen-Anhalt und 440 Tonnen in Sachsen eingefahren.

© dpa
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