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Intel unterstützt Sachsen-Anhalts Hochschulen

Der US-Chiphersteller Intel braucht bald viele Fachkräfte in Magdeburg. Der Konzern will deshalb die Ausbildung an umliegenden Hochschulen fördern.
Intel-Vorstand besichtigt Reinraum an der Uni Magdeburg
Jürgen Ude, Keyvan Esfarjani und Uni-Rektor Jens Strackeljan v.l. gehen über den Campus der Otto von Guericke Universität. © Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa

Im Zuge seiner Ansiedlung in Magdeburg will der US-Chiphersteller Intel bis Jahresende rund 1,2 Millionen Euro für Hochschulen in Sachsen-Anhalt bereitstellen. Das teilte das Unternehmen am Samstag mit. «Wir blicken auf eine lange Geschichte zu wissenschaftlichen Instituten in Deutschland zurück. Jetzt bauen wir unsere Verbindungen aus und vertiefen diese Zusammenarbeit stärker im sachsen-anhaltischen Raum», sagte die Leiterin der universitären Forschungskooperationen, Gabriela Cruz Thompson, der Deutschen Presse-Agentur. «Es ist unser Ziel, sicherzustellen, dass es Kurse gibt, die eine Ausbildung auf dem neuesten Stand der Fertigung und Fabrik bieten. Die Studierenden sollen die Fähigkeiten erwerben, die sie benötigen.»

Das Geld soll unter anderem bei der Instandsetzung und Nachrüstung des Halbleiter-Reinraums an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg helfen. «Wir hoffen, dass mehr als 100 Studenten pro Jahr in diesem Reinraum ihre Fertigkeiten erwerben und ihre Ausbildung absolvieren können», sagte Gabriela Cruz Thompson. Es soll aber auch eine Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Hochschule Harz, der Hochschule Anhalt, der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Hochschule Merseburg geben.

Die Landesregierung begrüßt die Investitionen. Diese würden einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). Wissenschaftsminister Armin Willingmann (SPD) sagte, das geplante Engagement des Konzerns werde dazu beitragen, die Attraktivität des Wissenschaftsstandortes Sachsen-Anhalt zu steigern.

Auch mit Universitäten in anderen Bundesländern will Intel die Zusammenarbeit ausbauen. Dabei kalkuliert das Unternehmen ein, dass die Studenten später auch zu Konkurrenten gehen könnten. «Wenn einige dieser Studierenden später bei uns arbeiten, freut uns das. Es kann auch sein, dass der Student für ein Unternehmen arbeitet, das unser Lieferant ist. Aber auch wenn sie zu einem Wettbewerber gehen, ist das in Ordnung. Es geht uns um die Förderung des gesamten Ökosystems», so Gabriela Cruz Thompson.

Intel will in Magdeburg ab 2027 Chips der neuesten Generation produzieren. In einer ersten Ausbaustufe sollen zwei Halbleiterwerke gebaut werden, mehrere tausend Arbeitsplätze könnten entstehen. Außerdem ist ein High-Tech-Park für die Ansiedlung von Zulieferern geplant.

© dpa
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