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Insektensterben im Nordharz: Rückgang um 95 Prozent

Laut einer Langzeitstudie des Julius Kühn-Instituts (JKI) sind 95 Prozent der Biomasse fliegender Insekten über einen Zeitraum von 24 Jahren im Nordharz verschwunden. Grund dafür seien die intensive landwirtschaftliche Nutzung der Region sowie gestiegene Temperaturen durch den Klimawandel, teilte das Julius Kühn-Institut am Mittwoch mit.
Bienen in der Sonne
Bienen kehren im Gegelicht der Nachmittagssonne zu ihrem Stock zurück. © Frank Rumpenhorst/dpa

Bei anpassungsfähigen Pflanzenschädlingen wie Blattläusen oder Zikaden stellten die Forscher im Rahmen der Studie jedoch eine tendenzielle Zunahme fest. Da vielen Nützlingen die Nahrung und die Nistmöglichkeiten fehlten, habe sich das Verhältnis bei den Insekten daher zugunsten der Schädlinge verschoben.

Die JKI-Autoren gehen davon aus, dass sich der Klimawandel und die intensive Landbewirtschaftung in ihrer Wirkung auf Insekten gegenseitig verstärken. Da viele Insektenarten wichtige, schädlingsregulierende Funktionen einnehmen, sollte diese Wechselwirkung laut den Autoren stärker bedacht werden.

© dpa
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