Zieschang fordert Gehaltsdeckel für MDR-Spitzen

Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) fordert als Mitglied des MDR-Rundfunkrats deutlich niedrigere Gehälter für Spitzenposten des öffentlich-rechtlichen Senders. «Ich habe die Erwartung, dass mit der Absenkung der Gehälter in Führungspositionen jetzt begonnen wird», sagte Zieschang der «Mitteldeutschen Zeitung» (Donnerstagsausgabe). Damit zielt sie auf den Chefposten im Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt. Amtsinhaberin Ines Hoge-Lorenz war Ende August zurückgetreten. Die Stelle ist derzeit ausgeschrieben.
Tamara Zieschang (CDU), Innenministerin von Sachsen-Anhalt, spricht während einer Pressekonferenz. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa/Archivbild

Die Bezahlung der Direktoren richtet sich nicht nach dem Tarifvertrag, sondern wird frei ausgehandelt. Zieschang will diese Praxis beenden. «Das würde bedeuten, dass die neue Funkhauschefin oder der neue Funkhauschef deutlich weniger verdient als die alte», sagte sie - ohne konkrete Zahlen zu nennen.

Langfristig müssten alle Führungsgehälter gedeckelt werden. In laufende Verträge könne man «natürlich nicht eingreifen», sagte Zieschang. «Sobald die aber zur Verlängerung anstehen, sollte auch dort nachgezogen werden.» Üblich sind Fünf-Jahres-Verträge.

© dpa
Weitere News
Top News
People news
Rechtsstreit: Angelina Jolie reicht Klage gegen Brad Pitt ein
Tv & kino
Featured: The Playlist bei Netflix: Alles, was Du zur Spotify-Serie wissen musst
Fußball news
SC Freiburg: Streich vor Europa-League-Spiel mit Corona infiziert
Auto news
Bodenhaftung und Beleuchtung: So radeln Sie sicher durch den Herbst
Job & geld
Versicherungsaufsicht: Restschuldversicherungen oft zu teuer
Tv & kino
Mit 91 Jahren : Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase gestorben
Das beste netz deutschlands
Featured: Hologramm-Telefonie: Vodafone und Co. arbeiten an der Kommunikation der Zukunft
Das beste netz deutschlands
Featured: Fokus unter iOS 16 einrichten: Mehr Konzentration am iPhone und iPad
Empfehlungen der Redaktion
Tv & kino
Medien: MDR-Landesfunkhausdirektorin tritt zurück
Regional sachsen anhalt
Sucht: Polizeiexperten: Kontrollierte Cannabis-Abgabe kritisch
Regional sachsen anhalt
Katastrophenschutz: Sirenen-Förderung des Bundes in Sachsen-Anhalt rege genutzt