Sachsen-Anhalt schwitzt: Bernburg an der Spitze

Vor der sengenden Hitze des Wochenendes haben viele Menschen in Sachsen-Anhalt nach Abkühlung in Flüssen, Seen und Freibädern gesucht. Die Brandgefahr angesichts der Trockenheit ist hoch. Doch Meteorologen machen Hoffnung auf dringend benötigten Niederschlag.
Der Schlangen Wiesen-Knöterich blüht in Zartrosa auf einer Wiese im Oberharz. © Matthias Bein/dpa

Sachsen-Anhalt hat am Wochenende die heißesten Tage des Jahres erlebt. Das Thermometer kletterten an einigen Orten über die 36 Grad Celsius-Marke, wie der Deutsche Wetterdienst am Sonntag mitteilte. Spitzenwerte wurden in Bernburg vermeldet. Damit stellten der 18. und 19. Juni 2022 auch die Tagesrekorde für diese Daten im Bundesland ein. Der bisherige Höchstwerte wurden 2003 und 2013 in Magdeburg mit Temperaturen knapp unter 35 Grad Celsius gemessen.

Die Trockenheit sorgte in vielen Kreisen für hohe Waldbrandgefahr. Das Jerichower Land und der Landkreis Wittenberg erreichten die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe 5. Die Polizei meldete vereinzelte Brände unter anderem in Wallendorf (Saalekreis), Abberode (Mansfeld-Südharz) und Möser (Jerichower Land). Insbesondere brennende Heuballen beschäftigten überall im Land die Einsatzkräfte. Bereits am Freitag hatte es im Harz bei Elbingerode auf etwa fünf Hektar gebrannt. Weitere Großbrände wurden am Wochenende zunächst nicht bekannt.

Doch der dringend benötigte Regen lässt womöglich noch auf sich warten. Am Montag kühlt es im gesamten Bundesland immerhin deutlich ab mit Höchstwerten zwischen 18 und 21 Grad Celsius, sagten die Meteorologen des DWD voraus. Ob es tatsächlich regne, sei nicht sicher abzusehen. Am Morgen könnte es laut DWD zu kleineren Schauern kommen. Lediglich in der Altmark herrschten laut DWD bereits am Sonntag deutlich kühlere Temperaturen um die 25 Grad Celsius bei kräftigem Wind.

Vor der sengenden Hitze des Wochenendes suchten viele Menschen in Flüssen, Seen und Freibäder nach Abkühlung. Dort waren Parkmöglichkeiten teilweise überfüllt. Auch an Eisdielen standen die Menschen Schlange - und beim Lindenblütenfest in Halle suchten Besucher unter den namensgebenden Bäumen etwas Schatten.

Der astronomische und auch kalendarische Sommerbeginn ist am Dienstag (21. Juni). Dann erreicht die Sonne ihren nördlichsten Punkt über der Erde und am Mittag ihren höchsten Stand des Jahres.

© dpa
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