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Bislang 33.000 Besucher in Magie-Ausstellung in Halle

Zauberkräfte sind faszinierend. Die Sonderausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle zum Thema Magie zieht Zehntausende Besucher an. Mitzaubern ist beim Begleitprogramm erlaubt.
Sonderausstellung in Halle: Magie – Das Schicksal zwingen
Nico Schwendt, Kurator der Sonderausstellung «Magie - Das Schicksal zwingen», betrachtet die Figuren der Bizango-Armee. © Heiko Rebsch/dpa

Rund 33.000 Menschen haben bislang die Sonderschau «Magie - Das Schicksal zwingen» im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle besucht. Die Ausstellung auf 450 Quadratmetern begann am 1. März und endet am 13. Oktober 2024, in dieser Woche ist Halbzeit.

Der Zeitraum, aus dem die 200 Exponate und Exponatgruppen stammen, reicht von der Antike bis zur Gegenwart. Die Ausstellungsstücke kommen von 44 Leihgebern aus 7 Ländern. «Mit ihren großartigen Leihgaben helfen uns diese Institutionen dabei, verschiedenste faszinierende Facetten magischen Denkens anschaulich darzustellen», sagte Landesarchäologe Harald Meller der Deutschen Presse-Agentur. «Es freut mich sehr, dass die Ausstellung beim Publikum auf so großes Interesse stößt. Offenbar finden viele Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung ein Exponat oder ein Thema, das sie persönlich anspricht.»

«Die Besucher kommen aus ganz Deutschland, aus den europäischen Nachbarländern, aber zum Teil auch aus Übersee, darunter Australien, Neuseeland und Brasilien», sagte Archäologin und Sprecherin Tomoko Emmerling.

Auch das Begleitprogramm erfreut sich großer Beliebtheit. «Beispielsweise waren die bisherigen Ferienprogramme immer ausgebucht», sagte Emmerling. In den Sommerferien steht jede Woche unter einem anderen Motto. Vom 2. bis 5. Juli heißt es «Magische Helfer - Amulette und Talismane für jeden Anlass». «Familien können mit ihren Kindern selber Amulette basteln. Es sind auch noch Plätze frei», sagte die Sprecherin. Ebenso gibt es «Magische Feriennachmittage». Es werden unter anderem «Zaubergetränke» gebraut, es gibt Bastelaktionen und Rätsel.

Besonders faszinieren die Besucherinnen und Besucher die Exponate aus dem Bereich des Liebes- und Bindezaubers wie die magische Puppe aus Zwetschgenholz mit fünf handgeschmiedeten Nägeln, welche das Plakatmotiv der Ausstellung ist. Das Stück stammt aus der Zeit um 1950 und sollte einer Frau ihren Liebhaber wiederbringen. «Auch bleiben die Leute oft vor einem gläsernen roten Christbaumanhänger mit handgeschriebenen Botschaften stehen», sagte Emmerling.

Im Mittelpunkt der Schau steht ein riesiger Käfig aus massiven Eisenstangen. Darin stehen und sitzen sieben etwa 1,60 Meter große, scheinbar finster blickende Bizango-Figuren, eine spezielle Art haitianischer Voodoo-Figuren. Leihgeber der Gruppe, zu der insgesamt 13 Figuren gehören, ist das Wereldmuseum in Berg en Dal (Niederlande). Aber Voodoo ist nur ein Aspekt, den die Ausstellung berührt. Auch in der Vorgeschichte lassen archäologische Hinweise magisches Denken vermuten. Erste konkrete Belege finden sich in den antiken Kulturen des Mittelmeerraumes.

© dpa
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