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Bergung sowie Ermittlungen nach Unfall auf A2 laufen

Tote sind geborgen, Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei arbeiten an der Aufnahme des Unfalls sowie an der Bergung der Unfallstelle. Ermittlungen sollen auch zeigen, wie es zu dem Feuer kam.
Warndreieck
Ein Warndreieck steht in der Nähe einer Unfallstelle. © Stefan Sauer/dpa/Symbolbild

Fast 24 Stunden nach dem Auffahrunfall, der sich am Dienstagmittag auf der Autobahn 2 zwischen Theeßen und Burg (beide Landkreis Jerichower Land) ereignet hat, hat die Polizei mit der Aufnahme des Unfalls begonnen. Die Toten seien zuvor durch Einsatzkräfte der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen geborgen worden. Ihre Identität sei bislang ungeklärt. Zudem sei ein 54 Jahre alter Mann leicht verletzt worden. Teil der Ermittlungen sei auch, wie es zu dem Ausbruch des Feuers habe kommen können, hieß es.

Am Dienstagmittag war ein Gefahrguttransporter nach erstem Stand der Ermittlungen vor einer Baustelle in ein Stauende gefahren. «Dabei schob er drei weitere Lkw ineinander», hieß es. Ein fünfter Lkw-Fahrer fuhr mit seinem Fahrzeug in die Unfallstelle. Dieser Lkw war mit Hochdruckbehältern geladen, die mit Lachgas gefüllt waren. Durch die Kollision habe sich rasch ein Brand entwickelt. Die Flammen hätten sich von dem Lastwagen mit den Lachgas-Behältern bis auf den Gefahrguttransport ausgebreitet.

Es seien Giftstoffe freigesetzt worden - daher sei ein Sperrradius von 650 Metern um die Unfallstelle erforderlich gewesen, hieß es. Der Einsatz der Rettungskräfte sei dadurch erschwert. Am Mittwochvormittag habe die Feuerwehr den kurz nach dem Unfall eingerichteten Sicherheitsradius wieder aufgehoben, erklärte die Polizei.

Der Landkreis Jerichower Land gab nach dem Unfall eine Warnmeldung heraus, wonach Bürgerinnen und Bürger Fenster und Türen geschlossen halten sowie Lüftungen und Klimaanlagen abschalten sollten. Am Dienstagabend hob der Kreis die Warnung wieder auf.

Solange die Bergung der Fahrzeuge nicht abgeschlossen sei, müsse davon ausgegangen werden, dass weitere Tote gefunden würden, sagte die Polizeisprecherin. Bis Mittwochmorgen hatte an der Unfallstelle nach Angaben der Polizei Explosionsgefahr bestanden.

Wie die Autobahn GmbH am Mittwochmorgen mitteilte, bleibt die Fahrbahn in Richtung Hannover, wo der Unfall am Dienstagmittag geschah, voraussichtlich bis Samstag (2. September) gesperrt. Die Spur in Richtung Berlin, wo derzeit noch Trümmerteile lägen, könne voraussichtlich schon am Mittwochabend wieder freigegeben werden.

Auf einem Video des Unfalls von einem Augenzeugen ist zu sehen, dass es nach dem Unfall am Rand der Fahrbahn mehrere laute Explosionen kurz hintereinander sowie Feuer gab. Umherfliegende Teile brannten teils. Dichter Rauch stieg auf. Autofahrer flohen von der Unglücksstelle. Eine Augenzeugin sagte: «Die Straße, die bebte. Es war wie ein Erdbeben. Und da haben wir nur gesagt «Renne nach hinten und bring dich in Sicherheit. Lass das Auto stehen.»»

Auf einer Umleitungsstrecke, die nach dem Unfall eingerichtet wurde, war es zudem am frühen Mittwochmorgen zu einem weiteren Unfall gekommen. Auf der Landstraße 52 zwischen Grabow und Theeßen seien zwei Laster zusammengestoßen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Eines der Fahrzeuge habe einen Straßenbaum touchiert und sei daraufhin in den Gegenverkehr geraten, hieß es. Dort sei der Laster mit dem anderen zusammengestoßen. Dabei sei ein Ast heruntergerissen und in die Frontscheibe geschleudert worden. Der Ast habe den Lasterfahrer leicht verletzt, hieß es. Wegen des Unfalls wurde die Landstraße den Angaben zufolge zeitweise voll gesperrt.

© dpa
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