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2023 knapp 8000 neue Asylsuchende registriert

Im vergangenen Jahr sind die Zahlen der Asylsuchenden wieder deutlich gestiegen. Laut Innenministerium waren es die dritthöchsten Zahlen seit 1994.
Notunterkunft für Asylsuchende
Stockbetten stehen zwischen Zäunen in einer Notunterkunft für Asylsuchende. © Philipp von Ditfurth/dpa

Im Jahr 2023 sind vorläufigen Zahlen zufolge mehr als 7985 Asylsuchende in Sachsen-Anhalt registriert worden. «Das ist die dritthöchste Zugangszahl seit 1994», erklärte das Innenministerium in Magdeburg am Montag. Im Jahr 2022 waren es 5931 gewesen, 2021 noch knapp 3000. Die wichtigsten Herkunftsländer der in Sachsen-Anhalt eingetroffenen Asylsuchenden im Jahr 2023 waren demnach Syrien mit rund 29 Prozent, die Türkei (18 Prozent), Indien (12 Prozent), Afghanistan (10 Prozent) und Kamerun (7 Prozent). Zuvor hatte die «Mitteldeutsche Zeitung» berichtet.

«Die Aufnahmesituation für Asylsuchende in Sachsen-Anhalt entspannt sich derzeit etwas», so das Ministerium weiter. Die Kapazitäten der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber seien im Jahresverlauf erweitert worden. Zuletzt wurde am 1. November 2023 eine Außenstelle in Merseburg mit 250 Plätzen geöffnet, die befristet genutzt werden soll. Im Mai 2024 werde die Landeserstaufnahme in Stendal mit 500 bis 600 Plätzen vorzeitig in Teilen eröffnet.

Bis zum Ende des Jahres 2023 wurden laut Innenministerium rund 1000 Ausreisepflichtige abgeschoben oder sind freiwillig ausgereist. Die Rückführungs- und Ausreisezahlen hätten damit um rund 40 Prozent über denen des Vorjahres gelegen. Im Jahr 2022 sind insgesamt 706 Personen von den Behörden des Landes abgeschoben worden oder freiwillig ausgereist.

Die Zahl der Ausreisepflichtigen habe sich in Sachsen-Anhalt weiter reduziert. In Sachsen-Anhalt seien zum 30. November 2023 laut Ausländerzentralregister insgesamt 5815 Ausreisepflichtige registriert gewesen. Zum 31. Dezember 2022 habe die Zahl noch bei 6623 Ausreisepflichtigen gelegen.

Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) erklärte: «Die vom Bund angekündigte Rückführungsoffensive hat bislang noch immer nicht stattgefunden. Die wenigen Gesetzesänderungen sind bei Weitem nicht ausreichend.»

© dpa
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