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1. FC Magdeburg trotz zwei Eigentoren im Pokal-Achtelfinale

Fußball-Zweitligist 1. FC Magdeburg ist im Pokal trotz durchwachsener Leistung weitergekommen. Nach zwei Eigentoren siegte der FCM bei Ligarivale Holstein Kiel 4:3 im Elfmeterschießen.
Holstein Kiel - 1. FC Magdeburg
Magdeburgs Spieler feiern den Sieg. © Axel Heimken/dpa

Der 1. FC Magdeburg ist im DFB-Pokal ins Achtelfinale eingezogen. Im Elfmeterschießen siegte der Fußball-Zweiligist am Mittwochabend bei Ligarivale Holstein Kiel 4:3 (3:3, 2:2, 2:0). Vor 11 112 Zuschauern trafen Herbert Bockhorn (3. Minute), Connor Krempicki (11.) und Xavier Amaechi (93.) für den FCM. Zwei Eigentore durch Daniel Heber (61.) und Cristiano Piccini (69.) ließen Kiel jubeln, Benedikt Pichler (120.+2) schickte die Gastgeber spät ins Elfmeterschießen. In diesem hatte der FCM das bessere Ende für sich und erreichte damit erstmals seit 2000 die dritte Pokalrunde. Belohnt wird das mit einer Prämie von knapp 860 000 Euro.

Trainer Christian Titz hatte seine Startelf in Kiel auf zwei Positionen verändert. Drei Tage vor Ligaspiel bei Schwergewicht Hamburger SV brachte Titz den zuletzt angeschlagenen Cristiano Piccini ebenso von Beginn an wie Connor Krempicki. Der FCM kehrte damit zum gewohnten 4-3-3-System zurück. 

Gleich mit der ersten Strafraumaktion gingen die Elbestädter in Führung, als Bockhorn zur Stelle war. Und weil Holstein den schnellen Ausgleich verpasste (7.), erhöhte Krempicki gar auf 2:0. Er traf nach einer Balleroberung von der Strafraumgrenze. Magdeburg ließ kaum etwas zu und blieb offensiv stets gefährlich. Die Führung hätte zur Pause sogar noch höher ausfallen müssen.

Nach dem Seitenwechsel kam Kiel mit viel Schwung aus der Kabine und schaffte gar den Ausgleich, allerdings auf kuriose Art: Erst traf Heber und dann Piccini ins eigene Netz. Kiel war in der Folge die dominantere Mannschaft, schaffte jedoch keinen eigenen Treffer. In der Verlängerung legte erneut der FCM vor, Amaechi traf nach feiner Ballverarbeitung. Doch weil Magdeburg nicht nachlegte, rettete der späte Treffer von Pichler die Kielern ins Elfmeterschießen. 

In diesem verschoss lediglich Amaechi für die Gäste (drüber), während auf Kieler Seite Ba-Muaka Simakala (Pfosten) und Tom Rothe nicht verwandelten. Rothes schwachen Versuch parierte FCM-Torwart Dominik Reimann mühelos. Ahmet Arslan schickte Magdeburg kurz darauf in die nächste Runde.

Trotz des Sieges blieb der FCM hinter seinen Möglichkeiten zurück. Wie schon zu oft in den vergangenen Partien brachte die Titz-Elf nur eine gute Halbzeit zustande, konnte dem Kieler Druck in der zweiten Halbzeit nicht standhalten und schaffte zu selten Entlastung. Immerhin: In der Verlängerung mobilisierte der FCM noch mal ein paar Kräfte und ließ sich auch vom späten Ausgleich nicht verunsichern.

© dpa ⁄ Malte Zander, dpa
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