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1:2 in Hannover: 1. FC Magdeburg rutscht tiefer in die Krise

Dem 1. FC Magdeburg geht in der 2. Bundesliga die Puste aus. Beim 1:2 in Hannover gab es das fünfte Spiel in Serie ohne Sieg, weil vorn kaum etwas zusammenlief und der FCM hinten schluderte.
Hannover 96 - 1. FC Magdeburg
Magdeburgs Jamie Lawrence steht nach dem Schlusspfiff auf dem Platz, © Swen Pförtner/dpa

Wieder hat schwaches Zweikampfverhalten den 1. FC Magdeburg auf die Verliererstraße gebracht. Bei Hannover 96 verpassten die Elbestädter im fünften Punktspiel in Serie einen Sieg, unterlagen am Ende mit 1:2 (0:1). Enzo Leopold (11.) und Cedric Teuchert (61./Handelfmeter) trafen am Freitagabend für Hannover, Baris Atik (57.) gelang sehenswert der zwischenzeitliche Ausgleich. Mit 13 Punkten nach zehn Spieltagen steht der FCM vorerst auf Rang neun der Tabelle in der 2. Fußball-Bundesliga.

Wenig überraschend gab Kreativmann Atik nach Gelbsperre sein Comeback in der Startelf, dazu agierte Connor Krempicki im Mittelfeld, wo Trainer Christian Titz weiter auf Jean Hugonet verzichten muss (Adduktoren). Im Spiel der treffsichersten Offensiven der Liga waren es die Gastgeber, die früh in Führung gingen. Nach einem Ballverlust war die FCM-Abwehr nicht energisch genug in den Zweikämpfen - und Daniel Heber fälschte Enzo Leopolds Abschluss (11.) unhaltbar ab. Dabei war es gerade die Zweikampfstärke, die die Magdeburger gegen Hannover als Trumpf ausspielen wollten.

Der Zwischenstand spielte 96 in die Hände, das auf Magdeburger Fehler lauern konnten, ohne sich komplett aufs Kontern zu verlegen. Der FCM mühte sich, ins Angriffsdrittel vorzudringen, bis auf einen Kopfball von Krempicki (17.) waren jedoch zunächst keine Abschlüsse zu verzeichnen. Magdeburg wirkte ideenlos, verspielte viel Ballbesitz durch ungenaue Pässe, kam dadurch zu selten in die gefährliche Zone - und hatte Glück, dass Louis Schaub (34.) aus Nahdistanz an Torwart Dominik Reimann scheiterte. Die beste FCM-Gelegenheit hatte noch Atik (45.), doch dessen Distanzschuss lenkte Torwart Ron-Robert Zieler um den Pfosten.

Mit einem Dreifachwechsel zur Pause versuchte Trainer Titz nachzujustieren, brachte Luc Castaignos und Alexander Nollenberger für die unglücklich agierenden Ahmet Arslan und Silas Gnaka, doch auch wenn der FCM jetzt mehr Strafraumszenen entwickelte, blieben die Gastgeber die zielstrebigere Mannschaft, waren zudem bei Kontern weiter brandgefährlich. Durch einen Geistesblitz von Atik (57.) gelang dennoch der Ausgleich: Der 28-Jährige setzte einen Ball aus knapp 20 Metern per Lupfer unhaltbar in den Winkel. Doch nur zwei Minuten später gab es Handelfmeter für Hannover, den Teuchert nach einiger Diskussion verwandelte.

Magdeburg fehlte es in Hannover offensiv an Durchschlagskraft, dazu kam ein phasenweise naives Zweikampfverhalten, das der FCM eigentlich über die Länderspielpause hatte abstellen wollen. Dass der Magdeburger Treffer nach einer Einzelaktion fiel, war symptomatisch für den zerfahrenen Auftritt im Angriff, den auch die Einwechslungen nicht beheben konnten.

© dpa ⁄ Malte Zander, dpa
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