Steuerwald wird Co-Trainer bei Dresdner Volleyballerinnen

Unmittelbar vor dem Trainingsauftakt hat Volleyball-Bundesligist Dresdner SC am Montag einen neuen Assistenten für Cheftrainer Alexander Waibl präsentiert. Nachfolger des Belgiers Bart Janssen wird mit Markus Steuerwald ein ehemaliger deutscher Nationalspieler, der über Jahre beim Rekordmeister VfB Friedrichshafen zu den prägenden Akteuren gehörte.
Spielerinnen strecken ihre Arme in Richtung eines Volleyballs. © Uwe Anspach/dpa/Symbolbild

Nach der Saison 2020/21 beendete der gebürtige Schwarzwälder auch seine Profikarriere am Bodensee und absolvierte anschließend den Lehrgang zum A-Trainer. Der Weltklasse-Libero, der mit Friedrichshafen vier Meistertitel und fünf Pokalsiege holte und auch die Champions League gewann, aber auch mit Paris französischer Meister wurde, trug insgesamt 164 Mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Zu seinen größten Erfolgen zählen unter anderen die WM-Bronzemedaille 2014 und der fünfte Platz bei den Olympischen Spielen 2012 in London.

In Dresden startet der zweifache Familienvater nun ins Trainergeschäft und unterschrieb beim sechsmaligen deutschen Meister einen Jahresvertrag. Waibl, der Steuerwald schon seit der Jugend kennt, sagte: «Wir hatten einige sehr gute Optionen für diese Trainerposition in unserer Mannschaft. Markus war allerdings stets meine erste Wahl, da ich den Umstand, dass er vom Frauen-Volleyball ungefähr so viel Ahnung hat wie ich vom Männer-Volleyball, spannend und inspirierend fand. Markus wird von den Frauen lernen, ich von den Männern. Darüber hinaus kann Markus seine Erlebnisse und Erfahrungen an unsere Spielerinnen weitergeben.»

«Dresden ist seit über zehn Jahren eine Top-Adresse im Volleyball und gehört zu den Top-Vier-Mannschaften der Bundesliga, hat Meisterschaften und Pokalsiege errungen und ist für seine tolle Nachwuchsarbeit bekannt», begründete Steuerwald seine Entscheidung für den DSC. Zu seinen Zielen sagte der Trainernovize: «Es ist mein erstes Jahr als Co-Trainer und ich möchte viel lernen. Ich möchte die Seite des Trainergeschäfts kennenlernen, denn bislang habe ich nur die Spielerseite erfahren. Ich denke, bei Alexander Waibl bin ich gut aufgehoben und kann mich durch ihn weiterentwickeln.»

© dpa
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