Verkehrsverbund Oberelbe erhöht Preise ab April 2023

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) erhöht seine Preise im kommenden Jahr um elf Prozent. Grund dafür seien unter anderem die stark gestiegenen Energiekosten, wie aus einer Mitteilung des VVO nach einer Verbandsversammlung am Donnerstag hervorgeht. Die Anpassung werde zum 1. April vorgenommen. Notwendig sei dies auch wegen neuer Tarifabschlüsse für Mitarbeitende sowie gestiegener Preise für Kraftstoffe und Material.
Passagiere gehen an einem Bahnhof an Fahrkartenautomaten vorbei. © Jan Woitas/dpa/Symbolbild

Das Gebiet der VVO erstreckt sich über die Landkreise Meißen, Bautzen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie über Dresden. Es umfasst insgesamt 1,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Die Einnahmen des Verbandes, der sich in zwölf Unternehmen aufteilt, seien 2022 im Vergleich zum Vorjahr schätzungsweise um rund sieben Millionen Euro zurückgegangen, hieß es außerdem. Grund dafür sei unter anderem, dass zu Beginn dieses Jahres wegen der Corona-Pandemie deutlich weniger Fahrgäste die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt hätten.

Während sich die Fahrgastzahlen durch das 9-Euro-Ticket sowie den Start des neuen Ausbildungsjahrs im Jahresverlauf wieder stabilisierten, schlugen die stark gestiegenen Energiepreise im Haushalt zu Buche, so der VVO. Dennoch habe der Verbund für das kommende Jahr einen Haushalt mit einem Rekord-Volumen von rund 162 Millionen Euro beschlossen. Der größte Teil, insgesamt 129,3 Millionen Euro, solle in den Eisenbahnverkehr fließen. Auch wolle der VVO sein Angebot 2023 weiterhin auf dem jetzigen Niveau halten und in modernen Nahverkehr investieren.

Insgesamt liegen die Fahrgastzahlen nach Prognose des VVO mit rund 167,5 Millionen Menschen in diesem Jahr leicht über denen des Vorjahres.

© dpa
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