Von einem 0:3-Fehlstart erholten sich die Leipziger schnell und eroberten dank des zu Beginn glänzend aufgelegten Klima beim 7:6 (12. Minute) erstmals die Führung. In der Folge entwickelte sich eine rasante Partie, in der die Gäste eine gute Balance zwischen Rückraumaktionen und dem Spiel über ihre Außen fanden. So behaupteten sie bis zur Pause beständig eine knappe Führung.
Auch im zweiten Durchgang hatten die Leipziger das Spiel zunächst unter Kontrolle, ehe der HSV mit vier Toren in Folge einen 21:23-Rückstand in eine 25:23-Führung (44.) verwandelte. Der SC DHfK scheiterte in dieser Phase wiederholt am langjährigen Nationaltorhüter Johannes Bitter. Den Leipziger Torhütern Kristian Saeveras und Domenico Ebner gelangen hingegen im gesamten Spiel insgesamt nur vier Paraden.
Die Gäste blieben allerdings dran, schafften durch Luca Witzke den 27:27-Ausgleich und ließen sich auch durch einen weiteren 4:0-Lauf der Hamburger zum 31:27 nicht abschütteln. Ein Punktgewinn war zum Greifen nah, doch dann kam Lassen.