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Königspaar in Dresden: Alte Malkunst und Mikroelektronik

Dresden kann mit Hightech und alter Kunst gleichermaßen punkten. Deshalb steht die frühere Residenzstadt auch gern bei Staatsgästen auf der Besuchsliste. Jetzt gab es erneut königlichen Besuch.
Belgisches Königspaar in Deutschland – Dresden
König Philippe und Königin Mathilde stehen vor Rubens Gemälde «Quos ego» in der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister. © Robert Michael/dpa

Das belgische Königspaar hat zum Abschluss seines Deutschland-Besuches Dresden beehrt. Die Visite von König Philippe und Königin Mathilde umfasste am Donnerstag bei nasskaltem Wetter zwei Seiten der Elbmetropole - die Halbleiterindustrie im Norden der Stadt und das barocke Flair auf der anderen Seite der Elbe mit Sempergalerie, Theaterplatz und Frauenkirche.

Zunächst informierten sich die Gäste aus Belgien beim Unternehmen X-Fab über die Mikroelektronik im Silicon Saxony. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hob dabei die Bedeutung Belgiens für die Branche in Europa hervor. «Ohne Belgien, ohne Imec würde es in Europa keine Mikroelektronik geben», sagte er. Hinter Imec verbirgt sich ein Forschungszentrum für Nano- und Mikroelektronik im belgischen Löwen.

Die Mikroelektronik sei ein Beispiel dafür, dass man zusammenarbeiten müsse, sagte Kretschmer. «Es gibt kein Land auf der Welt, das den kompletten Produktionszyklus eines Mikrochips abbilden kann. Man braucht die internationale Vernetzung, man braucht den Austausch.»

Ähnlich äußerte sich Hilde Crevits, Vize-Ministerpräsidentin der Region Flandern. Mikroelektronik werde auf dem geopolitischen Schlachtfeld immer wichtiger. Eine moderne Welt ohne sie sei nicht vorstellbar. «Deshalb muss Europa dafür sorgen, dass es nicht hinter den anderen großen Machtblöcken zurückbleibt.»

Im Anschluss trugen sich die Gäste im Blockhaus - das nach mehrjährigem Umbau erst im September als «Archiv der Avantgarden» wiedereröffnet worden war - genau wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender in das Gästebuch des Freistaates Sachsen ein. Zum Mittagessen wurden unter anderem Ochsenbäckchen aufgetischt.

Zu Fuß ging es dann über die Augustusbrücke in die Gemäldegalerie Alte Meister. Dort standen vor allem die Werke italienischer, niederländischer und flämischer Künstler im Fokus. Die Gemäldegalerie besitzt auch bedeutende Bilder des flämischen Barockmalers Peter Paul Rubens (1577-1640) und des niederländischen Meisters Rembrandt van Rijn (1606-1669).

Ein Besuch in der Frauenkirche und ein Bummel über den Weihnachtsmarkt an dem Gotteshaus rundeten den Besuch ab. Auf dem historischen Weihnachtsmarkt trank das Königspaar einen Becher Glühwein und ließ sich Rosinenstollen schmecken. Zahlreiche Schaulustige hatten sich auf dem Weg zur Frauenkirche versammelt - darunter auch einige Belgier. König Philippe und Königin Mathilde schüttelten Hände und nahmen sich Zeit für einen kurzen Austausch.

© dpa
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