Bundesweiter Warntag: Feuerwehr zieht positive Bilanz

Nachdem in Sachsen am bundesweiten Warntag Sirenen heulten und Handys klingelten, hat die Dresdner Feuerwehr eine positive Bilanz gezogen. 97 Prozent der insgesamt 210 Sirenen der Stadt seien nachweislich ausgelöst worden, nachdem der diensthabende Lagedienstführer der Integrierten Regionalleitstelle das stadtweite Sirenenwarnsystem um 11 Uhr ausgelöst hatte, teilte die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag mit. Die übrigen Sirenen seien aufgrund von Baumaßnahmen nicht am Netz oder hatten nicht zurückgemeldet, ob sie ausgelöst wurden.
Eine Sirene steht auf einem Dach. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Weil Wind, Verkehr sowie Umgebungsgeräusche die über die Sirenen übertragenen Sprachdurchsagen beeinflusst hatten, habe Verständlichkeit nicht an jedem Ort garantiert werden können. Neben der Warnung über die Sirenen seien Dresdnerinnen und Dresdner unter anderem auch per App und im Internet gewarnt worden. Auch über Radio und Fernsehen sei eine Probewarnung verbreitet worden.

In den Sozialen Medien hätten demnach zahlreiche Menschen ihre Eindrücke geteilt, hieß es. So seien insgesamt über 18 000 Interaktionen über Facebook, Instagram und Twitter verzeichnet worden.

Zum Warntag wurden am Donnerstag ab 11.00 Uhr unter der Leitung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bundesweit Warnsysteme auf ihre Funktionen und Schwachstellen geprüft. In Sachsen gibt es nach Angaben des Innenministeriums rund 3200 Sirenen.

© dpa
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