Corona-Herbst: Mehr Personal für staatliche Impfstellen

Sachsen ist weiter Schlusslicht bei der Impfung gegen das Coronavirus in Deutschland. Fortschritt gab es im Sommer kaum - viele warten auf den an die Omikron-Variante angepassten Impfstoff.
Ein Mann wird bei einer Impfaktion gegen Corona geimpft. © Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild

Die 13 Impfstellen in Sachsen werden wie im Juli angekündigt im Herbst wieder personell verstärkt. Die Vorbereitung für die Aufstockung läuft nach Angaben des Sozialministeriums in Dresden. Damit stehen ab Oktober wieder mehr Kapazitäten zur Verfügung.

Eine Ministeriumssprecherin verwies jedoch darauf, dass rund 80 Prozent der Corona-Impfungen landesweit durch Arztpraxen verabreicht werden. Nach Ende des Sommers könne sich auch die kommunale Ebene, wie im vergangenen Corona-Winter, beteiligen. Der Freistaat unterstützt sie dabei mit insgesamt 16 Millionen Euro.

Wie viele Arztpraxen sich beteiligen, ist unklar. Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen geht davon aus, dass das im Sommer geringere Interesse an Impfung oder Auffrischung zunimmt. «Viele Menschen warten ja auf den Omikron-Impfstoff», sagte eine Sprecherin. Auch Betriebsärzte, Krankenhäuser, Apotheken und Zahnärzte können ab kommender Woche den angepassten Impfstoff bestellen, ebenso die staatlichen Impfzentren.

Nach Ministeriumsangaben wurden in der vergangenen Woche 5202 Impfungen durchgeführt, die meisten davon Auffrischungen - 4106 Impfungen davon in Arztpraxen. Das waren insgesamt 778 mehr als in der Woche zuvor. Die Nachfrage werde vor allem auch vom Infektionsgeschehen und den Empfehlungen der Impfkommissionen abhängen, hieß es. Derzeit reichten die vorhandenen Kapazitäten aus.

Sachsen ist weiterhin bundesweites Schlusslicht beim Impfen. Nach der aktuellen RKI-Übersicht vom Freitag liegt der Anteil der mindestens ein Mal Geimpften an der Bevölkerung bei 66 Prozent, 64,7 Prozent sind grundimmunisiert und 49,9 Prozent haben die erste Auffrischung.

© dpa
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