Erste Bäder starten in Sachsen in die Freibadsaison

Mit dem Frühling beginnt in Sachsen auch die Freibadsaison. Die ersten Bäder öffnen am Wochenende. Die Betreiber hoffen nach zwei Jahren mit Corona-Einschränkungen wieder auf mehr Besucher.
Badegäste sitzen an einem Wasserbecken am Beckenrand. © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

In Sachsen laufen die letzten Vorbereitungen vor dem Start der diesjährigen Freibadsaison. In Dresden öffnen die ersten Bäder am Samstag, in Chemnitz am Sonntag, wie die Betreiber mitteilten. In Leipzig beginnt die Saison erst am 7. Mai. Nach zwei Jahren mit coronabedingten Einschränkungen wird nun auf zahlreiche Besucher und einer Annäherung an das Niveau von 2019 gehofft.

«Natürlich bleibt das Freibadgeschäft in erster Linie stark wetterabhängig. Darum ist ein toller Sommer mit vielen Sonnentagen Voraussetzung für eine erfolgreiche Saison», sagte Lars Kühl, Sprecher der Dresdner Bäder. In der Landeshauptstadt öffnen bereits am Samstag die Tore des Georg-Arnhold-Bades und die des Kombibades Prohlis. Nahezu alle restlichen Bäder folgen am 14. Mai, das Luftbad Dölzschen am 4. Juni. Zum ersten Mal seit vier Jahren müssen Besucher in dieser Saison mehr für den Eintritt bezahlen. Die Erhöhung erfolge planmäßig und habe laut Kühl etwa mit den stark gestiegenen Energiepreisen nichts zu tun.

In Chemnitz wird die Saison am Sonntag mit einem Fest am Stausee Oberrabenstein eröffnet. Die weiteren Bäder folgen gestaffelt bis zum 11. Juni. Bis Ende 2023 komplett geschlossen bleibt laut Stadt das Freibad Bernsdorf. Dort werde der Schwimmsportkomplex neu gebaut. Mitten in den Vorbereitungsarbeiten steckt Leipzig. Dort startet die Saison am 7. Mai im Ökobad Lindenthal, die restlichen Bäder folgen am 14. Mai. «Mit den Vorbereitungsarbeiten liegen wir im Plan», sagte Katja Gläß, Sprecherin der Leipziger Sportbäder. Aktuell finde in den meisten Freibädern der letzte Feinschliff statt.

Was nun noch fehlt, ist genügend Personal. «Die Aus- und Fortbildung von Rettungsschwimmern wurde durch die coronabedingten Schwimmhallenschließungen nachteilig beeinflusst, weshalb es hier die größten Schwierigkeiten beim Recruiting gibt», erklärte Gläß. Auch in Chemnitz liefen die Besetzungsverfahren noch. Gesucht werden Rettungskräfte und Servicepersonal. In Dresden sieht man sich hingegen personell ausreichend für die Saison gerüstet. Unter den mehr als 30 Saisonkraft-Stellen fehlen laut Bäder-Sprecher Kühl nur noch zwei Platzwarte und ein Rettungsschwimmer.

© dpa
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