Innenminister zu Brandanschlag: Täter werden «büßen» müssen

Nach dem Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Bautzen hat sich Landesinnenminister Armin Schuster bestürzt über die Tat gezeigt. Bei einem Besuch am Brandort sagte der CDU-Politiker am Samstag: «Jetzt sehe ich die Situation als noch besorgniserregender als aus der Ferne.» Das Ziel der Täter sei gewesen, das ehemalige Hotel «komplett in Schutt und Asche zu legen», vermutete Schuster.
Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU). © Robert Michael/dpa/Archivbild

Der Innenminister sicherte zu, dass alles dafür getan werde, die Verantwortlichen zu finden. Diese gehörten «nicht zur Mitte unserer Gesellschaft». «Im Gegenteil: Dafür müssen sie büßen.» Die Tat sei ein Versuch, die Sächsinnen und Sachsen in ein anderes Licht zu stellen. «Dagegen werden wir uns wehren», sagte Schuster.

Am Freitagmorgen hatten Unbekannte die Fensterscheiben des Hauses eingeworfen, in das kommende Woche Flüchtlinge einziehen sollten. Anschließend brach das Feuer aus. Vier Menschen, die in dem Gebäude übernachteten blieben unverletzt. Nach Angaben der Stadt handelte es sich bei ihnen um Mitarbeiter des Eigentümers des Gebäudes.

Bereits 2016 hatte es auf das «Spreehotel» einen versuchten Brandanschlag gegeben - auch damals waren dort Flüchtlinge untergekommen. Drei junge Männer warfen damals Molotow-Cocktails über einen Zaun in Richtung des Hauses.

© dpa
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