Grünes Gewölbe: Ermittlungen gegen Wachleute eingestellt

Knapp drei Jahre nach dem spektakulären Einbruch ins Grüne Gewölbe hat die Staatsanwaltschaft Dresden die Ermittlungen gegen vier Wachleute eingestellt. Sie waren verdächtigt worden, bei den Vorbereitungen geholfen und während des Einbruchs nicht adäquat reagiert zu haben, um den Diebstahl von 21 Schmuckstücken zu verhindern. Dabei stand laut Staatsanwaltschaft Dresden im Raum, dass sicherheitsrelevante Unterlagen an die Täter übergeben und ein Alarmsensor nicht scharf geschalten wurde. Die Ermittlungen hätten aber keinen hinreichenden Tatverdacht gegen einen der vier Beschuldigten begründet, informierte ein Sprecher am Freitag.
Die ausgeraubte Vitrine im Juwelenzimmer des Grünen Gewölbes im Residenzschloss in Dresden. © Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Seit Ende Januar wird am Landgericht Dresden sechs jungen Männern wegen schweren Bandendiebstahls, Brandstiftung und besonders schwerer Brandstiftung der Prozess gemacht. Die Deutschen stammen aus einer arabischstämmigen Berliner Großfamilie. Sie sollen am Morgen des 25. November 2019 aus der Schatzkammer Grünes Gewölbe 21 Schmuckstücke mit Diamanten und Brillanten im Gesamtwert von mehr als 113 Millionen Euro gestohlen und darüber hinaus Sachschäden von über einer Million Euro hinterlassen haben. Von der Beute fehlt bisher jede Spur.

© dpa
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