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Babbel kritisiert RB-Argument bei Eberl-Aus

Sie kennen sich schon «ewig», sagt Markus Babbel über Max Eberl. Und der Ex-Nationalspieler kritisiert RB Leipzig für die Trennung von Eberl.
Markus Babbel
TV Experte Markus Babbel. © Sebastian Kahnert/dpa

Ex-Nationalspieler Markus Babbel hat das Hauptargument von RB Leipzig für die Trennung von Sportchef Max Eberl deutlich kritisiert. «Ich finde das ein bisschen lächerlich, weil ich muss doch denjenigen an seiner Arbeit messen», sagte Babbel bei «Heute im Stadion» auf Bayern 1. «Was Max Eberl in diesem Sommer geleistet hat, finde ich grandios.» Der 51-Jährige bezog sich dabei auf die starken personellen Veränderungen im RB-Kader.

«Leipzig hatte einen großen Aderlass an hochklassigen Spielern und sie haben das toll aufgefangen mit jungen Spielern. Sie machen einen sehr stabilen Eindruck und sind dementsprechend vorne mit dabei», erklärte Babbel.

Die Leipziger hatten fehlendes Commitment als Grund für die sofortige Freistellung des 50 Jahre alten Eberl am Freitag angegeben. «Dieses permanente: "Ich muss mich mit dem Verein identifizieren‘ - da tue ich mir schwer. Letztlich geht es um die Leistung und Arbeit, die jemand tätigt. Da hat der Max einen überragenden Job gemacht», meinte Babbel.

In einem Interview der «Leipziger Volkszeitung» sprach Babbel von einer unglaublichen Nummer. Er erklärte dort auch, dass er und Eberl sich «ewig» kennen würden. Er habe in der D-Jugend, Eberl in der E-Jugend beim FC Bayern begonnen. Babbel hofft nun, «dass Bayern jetzt zuschlägt, damit das Thema endlich mal beiseite ist - und Max bei seinem Verein ist, wo er hingehört».

Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff erklärte am Samstag vor dem Topspiel der Leipziger in der Bundesliga gegen den FC Bayern, dass es nicht mehr zu retten gewesen sei. «Deswegen haben wir auch so konsequent gehandelt.» Es sei ein Prozess gewesen, der schon früher im Frühjahr begonnen habe, als Gerüchte aufgekommen seien. «Natürlich hätte man sich gewünscht, dass da mehr Überzeugung ist», sagte Mintzlaff, nachdem Eberl immer wieder mit dem FC Bayern und Verbindung gebracht wurde.

© dpa
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