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Wallmerod bekommt Förderung aus Klimaschutzprogramm

Vor einem Jahr hat das Land das Klimaschutz-Förderprogramm Kipki auf den Weg gebracht. Der erste Förderbescheid ist jetzt vergeben - fünf Monate nach Antragsstart. Ende Januar ist Schluss.
Geldscheine
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Ein Förderprogramm für Balkonkraftwerke, Stromspeicher für Photovoltaik-Anlagen oder Radabstellplätze: Die Verbandsgemeinde Wallmerod im Westerwaldkreis hat als erste Projekte beim Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (Kipki) angemeldet und jetzt für die Umsetzung die maximale Fördersumme von rund 430.000 Euro bekommen. Gefördert werden auch der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Holzbauweise und eine Photovoltaik-Anlage für ein Freibad. «Alle sechs Maßnahmen dienen zu 100 Prozent dem Klimaschutz und lassen eine CO2-Einsparung von mehr als 134 Tonnen pro Jahr erwarten», heißt es zur Begründung im Klimaschutzministerium in Mainz.

Ministerin Katrin Eder (Grüne) und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) haben den ersten Förderbescheid aus den mit 250 Millionen Euro ausgestatteten Kipki am Mittwoch übergeben. Dreyer sprach in Wallmerod vom «bundesweit größten Finanzierungs- und Beratungspaket für kommunalen Klimaschutz» und betonte: «Kommunen kommt beim Klimaschutz eine Schlüsselrolle zu.» Um die bis spätesten 2040 angestrebte Klimaneutralität in Rheinland-Pfalz erreichen zu können, brauche es einen Schulterschluss in allen gesellschaftlich relevanten Bereichen und verlässliche Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort.

80 Prozent der 194 antragsberechtigten Kommunen hätten sich bisher auf der Förderplattform registriert, weit über 1000 Beratungsgespräche seien geführt worden, heißt es in der Mitteilung von Dreyer und Eder. Zehn weitere Kommunen hätten ihre Registrierung beantragt. Antragsschluss ist Ende Januar.

«Damit die Kommunen schnell loslegen können, haben wir das Gesetzgebungsverfahren im Rekordtempo durchlaufen, ein komplett digitales Förderverfahren aufgesetzt und umfassende Beratung für Kommunen bereitgestellt», sagte Dreyer. «Fünf Monate nach Antragsstart erhält mit Wallmerod die erste Kommune ihren Förderbescheid. Ein Beleg dafür, wie schnell unbürokratische Projektförderung konkrete Projekte in die Umsetzung bringen können.»

Die Kommunen könnten aus dem Kipki-Förderkatalog auch Projekte auswählen, die kein CO2 einsparen, aber zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels führen, so das Ministerium. Dazu gehörten etwa Fassadenbegrünungen und Beschattungen von Spielplätzen, Schul- und Kita-Höfen.

© dpa
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