Landesweit Einsätze für Feuerwehr wegen Starkregen

Starkregen, Gewitter, Überschwemmungen. Über Rheinland-Pfalz zogen am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag dicke Wolken - und hielten die Feuerwehren auf Trab.
Autos fahren bei starkem Regen durch tiefe Pfützen. © Annette Riedl/dpa/Symbolbild

Starkregen und lokale Überschwemmungen haben in Rheinland-Pfalz viele Feuerwehr- und Polizeieinsätze verursacht. In Ingelheim hatte die Feuerwehr am Mittwochnachmittag allein über 70 Einsätze, wie Behörden berichteten. Dort liefen im gesamten Stadtgebiet Keller und Überführungen voll Wasser. Bei Ingelheim kam es ab Mittwochnachmittag wegen Geröll auf den Gleisen zu Einschränkungen im Bahnverkehr, wie ein Bahn-Sprecher am Donnerstag mitteilte. Die Strecke zwischen Mainz und Koblenz wurde zeitweise gesperrt. Nach den Aufräumarbeiten fuhren die Züge zeitweise bei reduziertem Tempo.

An einem Auto in Ingelheim entstand in einer überschwemmten Straße ein Motorschaden, wie ein Sprecher der Polizei in Mainz mitteilte. Insgesamt habe es bei der Polizei vermehrt Anrufe wegen Überschwemmungen gegeben, größere Schadensereignisse seien jedoch ausgeblieben.

In Büchenbeuren im Rhein-Hunsrück-Kreis beschädigte starker Wind die Dächer zweier Häuser, wie die Polizei mitteilte. Dabei wurde ein Auto durch herabfallende Holzbalken beschädigt. Verletzt wurde niemand.

In Bingen kam es wegen des Starkregens im gesamten Stadtgebiet zu Verkehrsbehinderungen, wie die Polizei mitteilte. Teils seien Straßen über eine Länge von bis zu 50 Metern überflutet gewesen. An einem Fahrzeug, das durch Wasser fuhr, entstand ein Motorschaden. Zudem habe die Feuerwehr teils vollgelaufene Keller leergepumpt.

In der Westpfalz ereigneten sich nach Angaben eines Polizei-Sprechers zwei Autounfälle wegen Aquaplanings. Demnach geriet ein Auto ins Schleudern und prallte in eine Leitplanke. Eine Person wurde leicht verletzt.

Bei Konz (Landkreis Trier-Saarburg) lief infolge des Starkregens Geröll auf eine Kreisstraße, wie ein Polizei-Sprecher mitteilte. Es kam zu Sperrungen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Mittwoch vor schweren Gewittern gewarnt, bei denen Keller, Unterführungen und Straßen überschwemmt werden könnten. Teils fielen Regenmengen von 30 bis 40 Litern pro Quadratmeter, wie DWD-Meteorologe Marco Manitta am Donnerstag mitteilte. Am Donnerstag war demnach nur noch mit vereinzelten, leichten Schauern zu rechnen, hieß es. «Die nächsten Tage werden wirklich herbstlich, windig, unbeständig und kühl», sagte Manitta. Dabei sei mit Temperaturen unter 20 Grad zu rechnen.

© dpa
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