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«Tut richtig gut»: Kaiserslautern holt ganz spät einen Punkt

Der 1. FC Kaiserslautern muss einen Rückschlag hinnehmen, zeigt aber große Moral. Beim Aufsteiger aus Osnabrück lassen sich die Pfälzer auch von zwei verschossenen Elfmetern nicht stoppen.
VfL Osnabrück - 1. FC Kaiserslautern
Osnabrücks Florian Kleinhansl (l.) und Lauterns Aaron Opoku kämpfen um den Ball. © David Inderlied/dpa

Boris Tomiak war nach seinem ganz späten Ausgleichstreffer einfach nur erleichtert. «Das tut richtig gut. Selbst der Punkt ist am Ende vielleicht ein kleines bisschen zu wenig. Wir haben so viel Aufwand betrieben», sagte Tomiak, der seinem 1. FC Kaiserslautern am Sonntag in der achten Minute der Nachspielzeit noch ein 2:2 (1:2) beim VfL Osnabrück bescherte. Nach zwei verschossenen Elfmetern retteten die Pfälzer so immerhin noch einen Punkt. «Das war einfach ein Glücksmoment, das überwiegt heute», konstatierte Tomiak.

Vor 15.741 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke brachten Erik Engelhardt (17.) und Mickaël Cuisance (37., Foulelfmeter) die Gastgeber in Führung. Julian Niehues (45.+2) und Tomiak trafen für die Gäste. «Ich muss erst einmal runterfahren nach dieser Achterbahnfahrt», sagte Trainer Dirk Schuster nach dem wilden Auf und Ab in Osnabrück. «Ich finde, dass wir ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht haben. Das 2:2 war mehr als verdient. Wir können mit einem guten Gefühl nach Hause fahren.»

In einem packenden Zweitliga-Spiel hatten die Gäste zunächst die große Chance zur Führung. Doch Kevin Kraus scheiterte mit einem Foulelfmeter am Osnabrücker Torwart Lennart Grill, der auch den Nachschuss parierte (15.). Stattdessen ging der VfL etwas überraschend in Führung. Nach feinem Zuspiel von Jannes Wulff war Engelhardt zur Stelle. Die Lila-Weißen wurden nun selbstbewusster und erhöhten durch einen von Cuisance verwandelten Foulelfmeter auf 2:0.

Kaiserslautern wirkte kurz geschockt, kam dann aber in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit durch Niehues zum Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel drängten die Pfälzer auf den Ausgleich, vergaben aber zahlreiche gute Chancen. Erst in der achten Minute der Nachspielzeit gelang das 2:2, weil Oumar Diakhité einen Ball von Tomiak unhaltbar für den überragenden Grill abfälschte. Der VfL-Torwart hatte zuvor auch einen Strafstoß von Terrence Boyd pariert (90.+5). «Es gibt so Tage, das passiert. Einfach abhaken», sagte Tomiak nach der packenden Partie über die beiden Strafstöße. Für Schuster waren zwei verschossene Elfmeter «ein Novum».

© dpa
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