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«Tendenz ist fallend»: Wasserstände an Flüssen gehen zurück

Die Wasserstände an Flüssen und Bächen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland gehen bis auf wenige Ausnahmen zurück - und das dürfte in den kommenden Tagen auch erstmal so bleiben.
Hochwasser
Ein Hochwasser-Schild steht an einem überfluteten Feld. © Andreas Arnold/dpa/Symbolbild

Die Hochwasserlage in Rheinland-Pfalz entspannt sich weiter. «Die Tendenz ist fallend», sagte ein Sprecher des Hochwassermeldedienstes in Mainz am Dienstag. Möglicherweise könnte es zum neuen Jahr wieder einen Anstieg geben. «Das ist aber noch Zukunftsmusik», sagte er. Für die nächsten Tage erwartete auch der Deutsche Wetterdienst nicht die großen Regenmengen.

Am Oberrhein waren die Höchststände laut Hochwasservorhersagezentrale am Dienstag bereits erreicht, am Mittelrhein wurden die höchsten Stände im Verlauf des Dienstags erwartet, anschließend sollte das Wasser auch hier zurückgehen.

Am Pegel Mainz wurde ein Höchststand von 5,82 Metern registriert, der Wert lag etwas oberhalb eines zweijährlichen Hochwassers. Am südlichen Oberrhein blieben selbst die höchsten Stände unter denen eines zweijährlichen Hochwassers. Am Pegel Maxau etwa sollte am Dienstag die Meldehöhe von sieben Metern unterschritten werden.

Am Mittelrhein erwartete die Hochwasservorhersagezentrale am Dienstag allenfalls vereinzelt noch eine minimale Erhöhung um wenige Zentimeter, dann wurde auch hier mindestens bis zum Wochenende mit fallendem Wasser gerechnet. Am Pegel Kaub etwa lag der bisherige Höchststand bei 5,86 Metern.

Trotz der fallenden Wasserstände hatten einige Autofähren am Rhein ihren Dienst noch eingestellt, etwa die von Ingelheim ins hessische Oestrich-Winkel, die zwischen Remagen-Kripp und Linz im Norden von Rheinland-Pfalz oder die nahe der berühmten Loreley von St. Goar nach St. Goarshausen.

Auf dem rheinland-pfälzischen Abschnitt der Lahn waren die höchsten Wasserstände bereits am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages mit 5,28 Metern am Pegel Diez und 6,33 Metern am Pegel Kalkofen erreicht worden. Dort sank das Wasser von Montagnachmittag an, den Prognosen nach sollte das bis mindestens Freitag so weitergehen.

Ähnlich war das Bild an der Sieg ganz im Norden: Hier wurden die Höchststände in der Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag erreicht. Auch hier sowie an den kleinen Gewässern in der Umgebung würden die Wasserstände nun fallen, teilte die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz mit.

An den restlichen Gewässern in Rheinland-Pfalz bestehe derzeit keine akute Hochwassergefahr mehr, hieß es im Hochwasserbericht für Rheinland-Pfalz vom Dienstag weiter. Im Saarland waren für den zweiten Weihnachtsfeiertag deutlich fallende Wasserstände vorhergesagt worden.

© dpa
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