Energie und Lebensmittel treiben Inflation auf 9,7 Prozent

Die Preise für Energie und Nahrungsmittel haben die Inflationsrate in Rheinland-Pfalz auch im Oktober hoch gehalten - auf 9,7 Prozent. Gegenüber dem Vormonat hat sich der Wert leicht abgeschwächt, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Freitag mitteilte. Im September hatte die Teuerungsrate 9,8 Prozent betragen, nach 8,0 Prozent im August.
Lebensmittel liegen in einem Einkaufswagen in einem Supermarkt. © Fabian Sommer/dpa/Symbolbild

Die Preise für Energie sind innerhalb eines Jahres um 36,6 Prozent gestiegen. «Dies ist insbesondere auf deutliche Preiserhöhungen bei Gas (einschließlich Betriebskosten) zurückzuführen (plus 62,8 Prozent)», berichtete das Landesamt. Bei Mineralölprodukten gab es auch deutliche Preissteigerungen von 30,6 Prozent. Die Preise für Heizöl legten im Vergleich zum Oktober 2021 sogar um 71,8 Prozent und die Kraftstoffpreise um 20,0 Prozent zu. Für Strom mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher 22,7 Prozent mehr bezahlen als vor einem Jahr. Fernwärme verteuerte sich um 11,0 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Jahresteuerungsrate bei 6,5 Prozent gelegen.

Kräftige Preiserhöhungen gab es auch bei den Nahrungsmitteln mit 19,4 Prozent. Dazu trugen - wie in den Monaten zuvor - vor allem Speisefette und Speiseöle bei. Deren Preise kletterten binnen eines Jahres um 52,6 Prozent. Sonnenblumenöl und Rapsöl beispielsweise kosteten mehr als doppelt so viel wie im Oktober des Vorjahres (plus 103,9 Prozent). Auch Molkereiprodukte und Eier sind deutlich teurer geworden (29,6 Prozent). Dabei fiel insbesondere der starke Preisanstieg von Quark ins Gewicht (65,4 Prozent). Die geringsten Preissteigerungen waren bei Obst zu verzeichnen (plus 4,5 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie erhöhte sich im Oktober um 5,0 Prozent. Im September 2022 lag sie noch bei 4,7 Prozent.

Im Vergleich zum September 2022 stiegen die Verbraucherpreise im Oktober 2022 um 0,6 Prozent. Vor allem bei Bekleidung und Schuhen mussten die Menschen saisonbedingt tiefer in die Tasche greifen (plus 2,9 Prozent).

© dpa
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