Täuschung beim Urintest aufgeflogen

Mit künstlichem Urin hat eine Frau versucht, das Ergebnis eines Drogentests zu fälschen. Die 39-Jährige wurde am Mitfahrerparkplatz in Römerberg (Rhein-Pfalz-Kreis) von einer Polizeistreife kontrolliert, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Da die Beamten bei der Fahrerin «Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln» sahen, boten sie ihr an, einen Urintest zu machen.
Ein Streifenwagen der Polizei steht auf einer Straße. © Guido Kirchner/dpa/Symbolbild

Die Frau wollte dies allerdings nicht in der Polizeiwache, sondern direkt vor Ort machen. Als sie versuchte, unbemerkt nach einem Beutel mit dem künstlichen Urin in ihrer Jacke zu greifen, packten die Polizisten ihren Arm und entdeckten den Kunsturin.

Da die Fahrerin danach keinen Urintest mehr machen wollte, veranlasste die Polizei eine Blutprobe. Die Fahrzeugschlüssel der Frau wurden sichergestellt, die Weiterfahrt wurde ihr untersagt. Mit im Auto befand sich neben ihrem Lebensgefährten auch ihre vierjährige Tochter. In der Drogenszene komme es vor, künstlichen Urin bei sich zu führen, der wie natürlicher Urin aussehe und ein negatives Testergebnis liefere, erklärte ein Polizeisprecher.

© dpa
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