Popstar Sandra hat nach Krebserkrankung einige Vorsätze

19.05.2022 Sandra hatte Krebs, wie die Sängerin jetzt nach ihrem 60. Geburtstag offenbart. In den kommenden Jahren will sie neue Musik machen und eine Wohnung in München mieten. Nach Russland, wo sie sehr populär ist, will sie erstmal nicht mehr, solange Putin an der Macht ist.

Sängerin Sandra singt während einer Verleihung © picture alliance / dpa

Die «Maria Magdalena»-Sängerin Sandra hat nach eigenen Worten eine Krebserkrankung überstanden. «Es war die Hölle, aber alles ist gut», sagte die 60-Jährige am Donnerstag kurz vor einem Konzert im tschechischen Olmütz. Die Diagnose Brustkrebs habe sie im Oktober 2017 bekommen. «Aber ich habe jetzt alles hinter mich gebracht. Die fünf Jahre sind um. Ich bin wieder gesund.»

Sie habe ihren Krebs geheimgehalten, weil sie ihre Fans nicht verunsichern und traurig machen wollte, sagte Sandra bei der Online-Pressekonferenz. Jetzt freue sie sich, wieder auftreten zu können. «Ich kann es kaum erwarten.» Neue Songs habe sie aber noch nicht. «Wir sind dabei, etwas zu machen. Aber das wird sich wahrscheinlich noch ein bis zwei Jahre hinziehen.»

Zu ihrer Genesung hätten vor allem Freunde und Familie, ganz besonders ihre beiden Söhne, beigetragen. «Wenn du eine Familie hast, die dich unterstützt, dann schaffst du das», sagte die gebürtige Saarbrückerin, die seit Jahren auf der spanischen Insel Ibiza wohnt.

Sie wolle jetzt auch eine Wohnung in München mieten, um künftig in Deutschland mehr zu machen. «Da würde ich mich wahnsinnig freuen, weil es ist ja schließlich auch mein Geburtsland.» Für den August plane sie eine USA-Tournee mit Modern-Talking-Star Thomas Anders, auch weil sie in den Vereinigten Staaten viele Fans habe.

Vor ihrer Erkrankung hatte Sandra auch viele Auftritte in Russland. Im Moment werde sie da aber «natürlich nicht» auftreten, sagte sie mit Blick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. «Und solange der Mann an der Macht ist, werde ich mit Sicherheit das Land nicht betreten», sagte die 60-Jährige, ohne den russischen Präsidenten Wladimir Putin namentlich zu nennen. Sie habe sehr viele russische Fans. «Und die Menschen in Russland können ja nichts dafür.» Sie hoffe, «dass sich das alles irgendwann wieder einrenkt».

Mit «Maria Magdalena» wurde die deutsch-französische Sängerin Mitte der 80er Jahre weltberühmt. Der größte Hit der gebürtigen Saarbrückerin, der heute auf kaum einer 80er-Jahre-Party fehlt, ging millionenfach über die Ladentische und schaffte es in mehr als 20 Ländern auf Platz eins. Sandra hat mehr als 30 Millionen Tonträger verkauft. Am Mittwoch (18. Mai) ist sie 60 Jahre alt geworden.

© dpa

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