Luxemburger wird Vorsitzender des Euro-Rettungsschirms ESM

Der frühere luxemburgische Finanzminister Pierre Gramegna leitet künftig den Euro-Rettungsschirm ESM. Die Finanz- und Wirtschaftsminister der Euro-Länder einigten sich am Freitag auf einen Nachfolger für den langjährigen Chef Klaus Regling, wie der ESM mitteilte. Der Deutsche war der erste Vorsitzende des Rettungsfonds, der während der Euro-Krise eingeführt wurde, um die gemeinsame Währung zu stützen. Gramegna wird ab Anfang Dezember im Amt sein.
Pierre Gramegna, neuer Vorsitzender des Euro-Rettungsschirms ESM. © Hannibal Hanschke/REUTERS/POOL/dpa/Archivbild

Bundesfinanzminister Christian Lindner hatte sich hinter den Luxemburger gestellt. «Pierre Gramegna steht für stabile Staatsfinanzen und marktwirtschaftliche Grundüberzeugungen», teilte er nach der Wahl mit. Gramegna sei ein exzellenter Kommunikator und überzeugter Europäer. Für die Bundesregierung sei er die erste Wahl gewesen. Der ESM ist ein Fonds, aus dem Euro-Länder im Krisenfall Kredite erhalten können, um ihre Zahlungsfähigkeit zu sichern. Er startete um 2012 und versorgte Griechenland in der Euro-Krise mit Geld - im Gegenzug für Reformen.

© dpa
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