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Nach Warnstreik bei der Bahn: «Alles stabil angelaufen»

Der Warnstreik ist vorbei, die Bahn fährt wieder nach Plan. Dennoch kann es am Samstag in den Zügen voll werden.
Gleise im Gleisbett
Gleise sind an einem Bahnhof im Schotterbett verlegt. © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Nach dem Warnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Deutschen Bahn ist der Zugverkehr am Samstag in Rheinland-Pfalz und im Saarland wieder angelaufen. «Es ist alles stabil angelaufen, das ist planmäßig gestartet», sagte ein Bahnsprecher am Samstag. «Wir fahren seit den frühen Morgenstunden mit normalem Fahrplan.» Das gelte sowohl für den Fern-, als auch für den Regional- und S-Bahn-Verkehr. Es sei möglich, dass es im Tagesverlauf noch vereinzelt zu Abweichungen komme.

«Wir haben ein erhöhtes Reisendenaufkommen», sagte der Sprecher. «Wir haben gut ausgelastete Züge vor allem im Fernverkehr.» Die Bahn empfehle Reisenden daher, die Verbindungen noch einmal online zu überprüfen.

Der Warnstreik war am Freitagabend um 22.00 Uhr zu Ende gegangen. Fern- und Regionalverkehr waren durch den 24-stündigen Ausstand massiv beeinträchtigt worden.

Rund 80 Prozent des Fernverkehrs stellte die Bahn ein, für den regionalen Personenverkehr der Bahn galten Notfahrpläne. Private Bahnunternehmen wie Vlexx, Vias oder Trans Regio waren nicht direkt von dem Warnstreik betroffen. Zuletzt hatte die GDL ihre Mitglieder bei der Bahn am 15. und 16. November dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen.

Knackpunkt der Verhandlungen ist vor allem die Forderung der GDL, die Arbeitszeit für Schichtarbeiter von 38 auf 35 Stunden zu senken. Die Bahn lehnt das grundsätzlich ab und verweist darauf, dass sie dann in den entsprechenden Berufen zehn Prozent mehr Personal bräuchte.

Daneben fordert die Gewerkschaft unter anderem 555 Euro mehr pro Monat sowie eine steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichsprämie. Die Bahn hat bereits unter anderem elf Prozent mehr in Aussicht gestellt, bei einer Laufzeit von 32 Monaten. Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel bis einschließlich 7. Januar soll es laut GDL-Chef Claus Weselsky keine weiteren Arbeitskämpfe geben.

© dpa
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