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Ministerin sieht positive ÖPNV-Entwicklung im Saarland

Seit dem 1. Mai gibt es das Deutschlandticket für 49 Euro, im Saarland ist es für junge Leute noch günstiger. Die Mobilitätsministerin zieht nun eine positive Zwischenbilanz - und fordert eine Fortsetzung.
Petra Berg
Petra Berg (SPD), Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz von Saarland, spricht. © Felix Kästle/dpa

Der Saarländische Verkehrsverbund und die Mobilitätsministerin Petra Berg (SPD) fordern vom Bund auch weiterhin eine Finanzierung des Deutschlandtickets für 49 Euro. «Das ist ein Erfolgsmodell», sagte Elke Schmidt, Geschäftsführerin des saarländischen Verkehrsverbundes SaarVV am Dienstag mit Blick auf steigende Fahrgast- und Ticket-Zahlen. «Wir haben mehr Menschen zum Umstieg in Bus und Bahn bewegen können.»

Bleibe der Bund jedoch bei seiner Blockadehaltung, könne dies fatal sein. «Wir brauchen eine verlässliche Finanzierung des Gesamtsystems ÖPNV. Ansonsten droht der angestrebten Mobilitätswende ganz schnell ein Mobilitätsende», so Schmidt bei der Landespressekonferenz in Saarbrücken.

Ministerin Petra Berg kündigte an, auf Bundesebene für die Fortsetzung des Deutschlandtickets zu kämpfen. Die Verkehrsminister und -ministerinnen hätten sich in einer Sonderkonferenz in der vergangenen Woche einstimmig für die Fortführung zum Preis von 49 Euro ausgesprochen. «Dafür brauchen aber alle Beteiligten, die Aufgabenträger, die Verkehrsunternehmen und auch die Fahrgäste Planungs- und Finanzierungssicherheit», so die Ministerin. «Und das möglichst schnell.»

Bewährt habe sich nach Ansicht von Elke Schmidt und Petra Berg nicht nur die Einführung des Deutschlandtickets, sondern auch die Tarifreform im Saarland im Juli 2021.

Nach Aussage von Astrid Klug, der zuständigen Abteilungsleiterin im Ministerium, hat das Saarland die Reform trotz aller Zweifel mitten in der Pandemie gestartet. Im Nachhinein sei dies «genau der richtige Zeitpunkt» gewesen. Denn es sei gelungen, Fahrgäste schneller in den ÖPNV zurückzuholen, als dies bei anderen Verkehrsverbänden der Fall gewesen sei.

Laut der Mobilitätsministerin Petra Berg baute die Reform mit saarlandweit gültigen Tickets zu stark abgesenkten Preisen auf dem Flatrate-Prinzip auf. Das habe die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs sowohl für Vielfahrer als auch für Gelegenheitskunden deutlich einfacher und günstiger gemacht. «Und das hat gewirkt», sagte die Ministerin. So sei die Zahl der Fahrgäste im saarländischen Verkehrsverbund seitdem um rund ein Drittel gestiegen, die der Abonnements um rund zwei Drittel.

Für junge Leute bezuschusst das Saarland das Deutschlandticket mit je 18,60 Euro, sodass Schüler, Azubis und Freiwilligendienstleistende statt 49 nur 30,40 Euro im Monat zahlen müssen. Diese Kombination der beiden Tickets im öffentlichen Personennahverkehr habe «eine Dynamik ins System gebracht, die es so noch nicht gegeben hat», sagte Berg.

© dpa
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