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Mainz zittert sich in die nächste Pokalrunde

Mainz 05 sieht sich trotz des etwas mühsamen 1:0 im DFB-Pokal bei der SV Elversberg gewappnet für den Bundesligastart. Bei Union Berlin wird auch Trainer Bo Svensson wieder dabei sein.
SV Elversberg - FSV Mainz 05
Manuel Feil vom SV 07 Elversberg und Anthony Caci vom FSV Mainz 05. © Fabian Kleer/dpa

Ganz ohne Zittern und Bangen lief es für den FSV Mainz 05 erneut nicht beim SV Elversberg. «Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen», meinte Abwehrchef Dominik Kohr nach dem glücklichen 1:0 (0:0) im Erstrundenspiel des DFB-Pokals am Samstag beim Zweitliga-Aufsteiger SV Elversberg. Zugleich zeigten die Nullfünfer mit gutem Defensivverhalten und kämpferischem Einsatz, dass sie für den Start in die Bundesliga am nächsten Sonntag bei Champions-League-Teilnehmer 1. FC Union Berlin gewappnet sind.

«Wir haben 80 Minuten ein stabiles Spiel gespielt. Das habe ich in der vergangenen Saison zum Teil vermisst und war positiv», sagte Kohr. «Das gibt mir ein gutes Gefühl für den Saisonstart. In Berlin wird es keine leichte Aufgabe, aber ich bin optimistisch.» Um gegen Union bestehen und punkten zu können, braucht es aber eine bessere Chancenverwertung und ein konsequentes Abwehrverhalten über 90 Minuten plus.

Der Siegtreffer in Elversberg markierte der französische Stürmer Ludovic Ajorque per Foulelfmeter (73. Minute), nachdem eine Reihe von Tormöglichkeiten vergeben wurden. Als zehn Minuten später der Elversberger Manuel Feil Gelb-Rot sah, ließ die Spannkraft der Mainzer nach und der Gastgeber hätte in Unterzahl um ein Haar in der 89. Minute den Ausgleich erzielt - und womöglich die Verlängerung noch erreicht: Paul Stock schoss den Ball erst an den Pfosten und traf im Nachschuss dann das leere Mainzer Tor nicht.

«Am Ende wurde es noch mal zu dem Pokalspiel, das alle erwartet haben», sagte der Mainzer Co-Trainer Babak Keyhanfar. Er musste für Chefcoach Bo Svensson einspringen. Der Däne durfte nach einer Rotsperre nicht coachen, meldete sich wegen eines Magen-Darm-Infekts krank und sah das etwas mühsame Ringen ums Weiterkommen von zu Hause aus.

«Leider haben wir es aber versäumt, während des Spiels den Sack zuzumachen. So war es bis zum Schluss spannend», befand Keyhanfar und fügte an: «Vor zwei Jahren haben wir uns gegen Elversberg - als es noch ein Regionalligist war - schwerer getan.» Damals wurde der Sieg erst mit einem 8:7 im Elfmeterschießen errungen.

«Die letzten Minuten waren unnötiges Zittern», meinte auch Verteidiger Stefan Bell. «Dass am Ende noch mal Schwung hineingekommen ist, hätte nicht sein müssen.» Trotzdem sei es nach der Vorbereitung auf die Saison ein gutes Spiel gewesen und habe neben der personellen Kontinuität zusätzlich den Optimismus vor dem Bundesligabeginn gestärkt.

«Wir haben nicht viele Wechsel gehabt, aus der Startelf der letzten Spielzeit ist fast kein Spieler gegangen», so Bell. «Es gibt uns das Gefühl, dass wir stabil gefestigt sind und auf die vergangene Saison aufbauen können.» Dass in Elversberg Trainer Svensson nicht dabei war, fand er «unspektakulär». Nicht lange lamentieren wollte zudem Mittelfeldspieler Anton Stach über die Art und Weise des Erfolges: «Wir haben 1:0 gewonnen. Das reicht am Ende.»

Elversberg-Trainer Horst Steffen hatte hingegen gehofft, im zweiten Anlauf den Mainzern ein Bein im Pokal zustellen - wie ein Jahr zuvor Bayer Leverkusen. «Die Hoffnung als Underdog ist, dass der Gegner nicht ganz so Vollgas gibt und erst spät aufwacht, wenn wir das eine oder andere Tor gemacht haben. Das ist heute nicht gelungen.»

© dpa ⁄ Andreas Schirmer, dpa
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