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Mainz hält an Coach Svensson fest: «Frage stellt sich nicht»

Nach neun Spielen ohne Sieg muss ein Trainer in der Fußball-Bundesliga normalerweise um seinen Job bangen. Doch beim Schlusslicht aus Mainz setzen die Verantwortlichen weiter auf Bo Svensson.
Bo Svensson
Der Mainzer Trainer Bo Svensson blickt vor der Partie in die Runde. © Marius Becker/dpa

Fußball-Lehrer Bo Svensson steht beim FSV Mainz trotz der anhaltenden Negativserie von neun Spielen ohne Sieg weiterhin nicht zur Disposition. «Die Trainerfrage stellt sich bei uns nicht. Da ist die Position genau dieselbe wie vor zwei, drei oder vier Wochen. Hundertprozentige Rückendeckung, hundertprozentiges Vertrauen in Bo», sagte Sportdirektor Martin Schmidt am Freitag nach dem 2:2 (0:1) im Kellerduell des Tabellenletzten beim VfL Bochum. 

Stattdessen nahm Schmidt die Profis des Tabellenletzten in die Pflicht: «Irgendwann ist auch mal die Mannschaft gefordert. Es muss von der Mannschaft mehr kommen.»

Trotz des späten und glücklichen Ausgleichstreffers von Tom Krauß in der sechsten Minute der Nachspielzeit machte Schmidt aus seiner Unzufriedenheit keinen Hehl: «Der Ausgleich übertüncht ein wenig die Leistung. Obwohl noch das Tor gefallen ist, bringt es nichts, wenn wir das Spiel schönreden. Jeder im Team muss sich hinterfragen, ob das die Leistung ist, die wir auf dem Platz bringen wollen.» 

Die deutlichen Worte hielt der 56 Jahre alte Schweizer für angebracht. «Wir stehen zusammen. Aber zusammenstehen heißt nicht, dass wir es gemütlich haben wollen. Zusammenstehen heißt, dass wir eine Wagenburg bilden müssen. Wir müssen Spiele angehen, wie es im Abstiegskampf nötig ist. Das haben wir in der ersten Halbzeit nicht gesehen», sagte mit Bezug auf die schwachen ersten 45 Minuten der Gäste. 

Auch Trainer Svensson wirkte nach dem 2:2 nicht zufrieden: «Die erste Halbzeit war weit, weit entfernt davon, was wir zeigen wollen. Mit der zweiten Halbzeit kann ich leben. Hätten wir über 90 Minuten so performt, wäre es okay. Aber leider waren 45 Minuten dabei, die uns schon alle nachdenklich machen müssen.»

Der Chefcoach bezog auch sich selbst mit in die Kritik ein: «Da stellt man sich auch selber in Frage. Am Ende habe ich die Verantwortung, um die Jungs sowohl taktisch als auch von der Mentalität richtig aufzustellen.»

© dpa
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