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Kaiserslautern geht mit gutem Gefühl in die Länderspielpause

Der 1. FC Kaiserslautern feiert gegen Nürnberg den dritten Erfolg nacheinander. Trainer Schuster mahnt dennoch zur Bodenhaftung.
1. FC Kaiserslautern - 1. FC Nürnberg
Das Team von Kaiserslautern feiert den Sieg nach dem Spiel mit den Fans. © Thomas Frey/dpa

Der verpatzte Saisonstart ist ausgemerzt, doch Euphorie wollte Dirk Schuster trotz des dritten Sieges in Serie nicht aufkommen lassen. «Wir haben vor Augen geführt bekommen, dass wir noch ein bisschen Arbeit vor uns haben. Eigentlich ganz schön viel», sagte der Trainer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern nach dem 3:1 (3:1)-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg.

Zwar gehen die Pfälzer als Tabellensechster mit einem «guten Gefühl» in die Länderspielpause, wie Schuster bekräftigte. Doch der Auftritt im Traditionsduell am Samstagabend vor 43 677 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion hinterließ bei ihm einen zwiespältigen Eindruck. «Wir freuen uns über drei Punkte, haben aber auch gesehen, dass Nürnberg die feinere Klinge gespielt und uns große Schwierigkeiten bereitet hat», sagte Schuster.

Vor allem mit der Defensivarbeit seiner Mannschaft war der 55-Jährige nicht zufrieden. «Uns hat unter dem Strich die letzte Liebe zum Verteidigen gefehlt, sodass es insgesamt ein wildes Spiel wurde», analysierte Schuster. Immerhin zeigten sich die Pfälzer in der Offensive zwischen der 19. und 30. Minute eiskalt und überrannten in diesem Zeitraum förmlich ihren Gegner. Zwei Traumtore von Richmond Tachie und Tymoteusz Puchacz sowie ein Kopfballtreffer von Ragnar Ache sorgten binnen elf Minuten für die Entscheidung. Das Gegentor von Lukas Schleimer (37.) war an diesem Abend zu verschmerzen.

Entscheidenden Anteil daran hatte auch FCK-Torhüter Julian Krahl, der in der Anfangsphase einen Rückstand verhinderte und im weiteren Spielverlauf die gewohnte Ruhe ausstrahlte. Der 23-Jährige hatte etwas überraschend den Vorzug vor Routinier Andreas Luthe erhalten, der nach einer Rot-Sperre wieder spielberechtigt war. «Der Trainer hat mir am Morgen mitgeteilt, dass ich spiele, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe. Ob ich auch in Zukunft spielen werde, weiß ich nicht. Das entscheidet der Trainer», sagte Krahl bescheiden.

«Julian hat in den vergangenen Wochen sehr gute Spiele gemacht. Wir standen vor der Qual der Wahl. Es war keine Entscheidung gegen jemanden, sondern eine Entscheidung für die Mannschaft. Andreas Luthe hat das voll mitgetragen und gesagt: Das ist absolut okay, der Junge hat es verdient», berichtete Schuster. Er wird nun in den nächsten 14 Tagen im Training genau hinsehen, um die Situation neu zu bewerten. Derzeit spricht jedoch nichts für einen erneuten Torwartwechsel im Südwestderby beim Karlsruher SC am 16. September.

© dpa ⁄ Florian Reis, dpa
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