Corona-Verordnung im Saarland gilt nun bis Anfang Dezember

Im Kampf gegen hohe Corona-Inzidenzzahlen hatte das Saarland vor vier Wochen auf freiwillige Schutzmaßnahmen der Bürger gesetzt. Die Infektionszahlen liegen aktuell unter dem Bundesschnitt.
Ein Passant trägt eine FFP2-Maske in der Hand. © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Das saarländische Kabinett hat die Gültigkeit der Corona-Verordnung bis zum 9. Dezember verlängert. Es gebe keine wesentlichen Veränderungen, sagte Gesundheitsminister Magnus Jung am Dienstag in Saarbrücken. Trotz zuletzt gesunkener Infektionszahlen appellierte der SPD-Politiker an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen, sich weiterhin zu testen und freiwillig bei größeren Menschenmengen in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen.

Das Saarland hatte wochenlang die Corona-Statistik angeführt, jetzt liegen die Infektionszahlen unter dem Bundesdurchschnitt von 282,9. Das Robert-Koch-Institut (RKI) verzeichnete für das Saarland am Dienstag eine Inzidenz von 261,6 pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Mitte Oktober hatte der Wert noch bei 1674 gelegen, das war damals doppelt so viel wie im Bundesschnitt.

Minister Jung führte die positive Entwicklung vor allem darauf zurück, dass die Menschen aus Sorge vor der Pandemie vorsichtiger geworden und dem Appell des Landes gefolgt seien. Vor vier Wochen hatten Jung und mehrere Experten angesichts der hohen Inzidenz-Zahlen dazu aufgerufen, wieder Masken in Innenräumen zu tragen, Abstände einzuhalten, Kontakte zu reduzieren und im Homeoffice zu arbeiten.

Man habe sich nach intensiver Debatte damals darauf verständigt, es bei einem Appell zu belassen. «Wir können heute feststellen, dass das die richtige Entscheidung war», bilanzierte Jung.

So gingen die Zahlen landesweit seit gut dreieinhalb Wochen deutlich zurück, ebenso wie die Belastung in den Krankenhäusern: Von zuletzt 650 auf aktuell 278 Corona-Fälle in den Kliniken, darunter 26 auf Intensivstationen. «Aber zu sagen, in den Krankenhäusern ist wieder alles in Butter, wäre das falsche Signal», warnte Jung. Noch immer ständen die Beschäftigten dort unter dauerhaft hohem Druck.

© dpa
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