Mainz 05 hält am umstrittenen Testspiel gegen Newcastle fest

05.07.2022 Trotz Protests aus den Reihen der eigenen Fans hält der FSV Mainz 05 wie geplant am umstrittenen Testspiel gegen Newcastle United am 18. Juli in Kufstein fest. Diese Entscheidung habe die Vereinsführung getroffen, teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor habe es auch Gespräche zwischen der Agentur Onside, dem Trainingslager-Partner des Vereins, Verantwortlichen von Newcastle United und dem FSV gegeben.

Stefan Hofmann, Präsident des FSV Mainz 05. © Thomas Frey/dpa/Bildarchiv

Mainzer Fans, unter anderem der Fanverband der Supporters, hätten aufgrund der Eigentümerstruktur von Newcastle mit einem saudi-arabischen Konsortium die Absage des Testspiels gefordert. Mit den kritischen Fanvertretern wolle der Verein das Gespräch suchen. Saudi-Arabien steht wegen Menschenrechtsverstößen in der Kritik.

«Ein Testspiel gegen einen englischen Traditionsclub ist für uns zunächst ein sportliches Kräftemessen. Dieses Testspiel ist zudem für die Vorbereitung der Mannschaft besonders wichtig», sagte der 05-Vereinsvorsitzende Stefan Hofmann. «Daher haben wir uns, unter Abwägung der verschiedenen Perspektiven und in Ermangelung eines alternativen Gegners, der auf diesem Spielniveau und zu diesem Spieltermin nicht verfügbar war, auf dieses Spiel verständigt.» Die Reaktion von einigen Fans hätte man in dieser Form so nicht erwartet.

Die Partie sei neben der Begegnung gegen Athletic Bilbao die einzige richtige Testmöglichkeit für die Nationalspieler, die erst im Trainingslager vom 13. bis 20. Juli in Grassau im Chiemgau in die Vorbereitung einsteigen würden. «Aus sportlicher Perspektive können wir auf dieses Testspiel nicht verzichten», betonte Sportvorstand Christian Heidel. Eine einseitige Absage, wie von Fans gefordert, sei nicht denkbar, da diese aufgrund der vertraglichen Verpflichtungen «gravierende juristische und wirtschaftliche Folgen» hätte.

Die Verantwortlichen hätten in der Frage des Umgangs mit dem geplanten Testspiel «ein differenziertes Meinungsbild» innerhalb des Vereins wahrgenommen, hieß es weiter. Die Diskussionen würde man daher zum Anlass nehmen, bei einem Treffen mit Fanvertretern die grundsätzliche Haltung des Vereins zu erörtern.

© dpa

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