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Für knapp 42.000 Erstklässler geht die Schule los

Nach sechs Wochen Sommerferien geht in den Schulen in Rheinland-Pfalz der Unterricht wieder los. Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler steigt auch wegen der Geflüchteten aus der Ukraine um 7000.
Landesbildungsministerin Hubig
Stefanie Hubig auf einer Pressekonferenz. © Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Das Schuljahr 2023/24 startet in Rheinland-Pfalz mit mehr Schülerinnen und Schülern, einer größeren Zahl von Erstklässlern und zusätzlichen Lehrkräften. Insgesamt 539.700 Kinder und Jugendliche werden in den Klassenzimmern am Unterricht teilnehmen, wie das Bildungsministerium in Mainz mitteilte.

Berücksichtigt sei dabei auch der Zuzug von bislang rund 10.600 Schülerinnen und Schülern ukrainischer Herkunft sowie rund 7200 Kindern und Jugendlichen anderer nichtdeutscher Staatsangehörigkeit seit Kriegsbeginn im Februar vergangenen Jahres. Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler erhöht sich laut Ministerium damit in Rheinland-Pfalz um mehr als 7000.

Gleichzeitig steigt nach Angaben des Bildungsministeriums auch die Zahl der Lehrkräfte. 820 neue Beschäftigungsmöglichkeiten kommen demnach in diesem Schuljahr hinzu. Mehr als 1750 neue Lehrkräfte würden eingestellt. Damit seien in den vergangenen sechs Schuljahren mehr als 10.000 Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz eingestellt worden.

Anfang kommender Woche haben auch knapp 42.000 neue Erstklässlerinnen und Erstklässler an den 1629 Schulen in Rheinland-Pfalz ihren ersten Schultag. Unter den Schulanfängern werden 40.400 Grund-, 1260 Förder-, und 261 freie Waldorfschülerinnen und -schüler sein. Das sind nach Angaben des Bildungsministeriums so viele wie seit knapp zwanzig Jahren nicht.

Die steigenden Schülerzahlen und der bundesweite Fachkräftemangel machten das Einstellungsgeschäft nicht einfacher, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Trotzdem werde das Land insgesamt eine gute Unterrichtsversorgung gewährleisten. Eine gute Unterrichtsversorgung sei das Fundament für gleiche Bildungschancen - unabhängig von Status und Geldbeutel -, für zukunftsweisende pädagogische Konzepte und für zielgerichtete Digitalisierung.

Die Bildungsministerin will beim Besuch einer Integrierten Gesamtschule in Mainz an diesem Montag ihre Pläne und Ziele sowie die Neuerungen für das anlaufende Schuljahr 2023/24 erläutern. Von Bildungsgewerkschaften kam schon vorab die Kritik, dass die Schulen in Rheinland-Pfalz mit zu wenig Lehrkräften ausgestattet seien. Der Beruf müsse insgesamt attraktiver gemacht werden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) machte sich deswegen für einen Bildungsgipfel mit allen entscheidenden Akteuren im Land stark.

© dpa
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