Raver feierten auf Ex-Raketenbasis: Positive Festivalbilanz

Zwei Jahre lang war es still auf der ehemaligen US-Raketenstation Pydna, nun haben Zehntausende vor allem junge Raver beim Technofestival «Nature One» vier Tage und Nächte gefeiert. Zum Abschluss des traditionsreichen Festivals nahe Kastellaun zogen die Veranstalter eine positive Bilanz. Die Veranstaltung sei friedlich und reibungslos verlaufen, die Stimmung «euphorisch» gewesen, hieß es am Sonntag. Wegen der Corona-Pandemie musste «Nature One» 2020 und 2021 ausfallen.
Eine Frau im Schmetterlingskostüm tanzt beim Technofestival „Nature One“. © Thomas Frey/dpa

Rund 50.000 Festivalgäste campten auf den 100 Hektar Wiesen und Feldern und errichteten damit die mit Abstand größte «Stadt» im Hunsrück. Selbstgebaute Bühnen mit Soundanlagen, Planschbecken, Hüpfburgen, Schaumkanonen und Trampoline wurden nach Angaben der Organisatoren mitgebracht für Spaß abseits des Bühnenprogramms. Das Zeltlager sei noch bis Montagabend geöffnet - so können sich müde und erschöpfte Raver vor der Heimreise ausreichend ausruhen.

Auf 22 Bühnen in, neben und auf Bunkern standen nach Veranstalterangaben 350 DJs – darunter Szene-Stars wie Charlotte de Witte, Paul van Dyk, Alle Farben und Sven Väth. Mit Techno, House, Hardcore, Trance, Trap war die komplette Bandbreite der elektronischen Musik vertreten.

Ein Highlight war den Angaben zufolge das traditionelle Feuerwerk in der Nacht zum Sonntag. Parallel dazu liefen auf der Bühne frühere Nature-One-Hymnen und Klassiker der elektronischen Musikgeschichte. Im kommenden Jahr soll das Festival vom 4. bis 6. August sein.

Auch die Polizei zog am Sonntag eine positive Bilanz. «Wir sind sehr zufrieden», sagte ein Sprecher. Viele Einsatzkräfte hätten sich freiwillig gemeldet, weil die Atmosphäre auf dem Festival immer etwas ganz Besonderes sei. Gelobt wurde auch der freundliche Umgang der Raver.

«Wie in den vergangenen Jahren» seien indessen bei Fahrzeugkontrollen auch Drogen gefunden worden, sagte eine Sprecherin am Samstag. Das Polizeipräsidium Koblenz hatte «massive Kontrollen in erheblicher Personalstärke unter Einsatz zahlreicher Rauschgiftspürhunde» angekündigt. Bereits am Freitag seien mehrere Feuerwerkskörper auf dem Campingflächen gezündet worden. «Wer böllert - der fliegt», drohte die Polizei.

© dpa
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