Managerin Reiche warnt vor massenhaftem Heizlüfter-Einsatz

Die Chefin der Eon-Regionalgesellschaft Westenergie, Katherina Reiche, hat vor einem massenhaften Einsatz von elektrischen Heizlüftern im Fall einer Gaskrise gewarnt. «Die Stromrechnung würde sich substanziell erhöhen», sagte Reiche der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Freitag). «Und durch den Mehrbedarf an Strom sind lokale Überlastungen in den Stromverteilnetzen grundsätzlich nicht ausgeschlossen.»
Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Eon-Tochter Westenergie. © Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Rund 20 Millionen Haushalte in Deutschland heizten heute mit Gas, rechnete Reiche vor. Wenn jeder zweite davon einen Heizlüfter von zwei Kilowatt einsetzen würde, käme auf das Stromsystem eine zusätzliche Last von 20 Gigawatt zu - also etwa ein Viertel mehr im Vergleich zu einem Durchschnittstag.

Die Essener Westenergie AG ist die größte deutsche Eon-Regionalgesellschaft. Das Unternehmen mit fast 10.000 Beschäftigten vereint nach eigenen Angaben die regionalen Aktivitäten des Konzerns in NRW, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen.

© dpa
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