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Corona und Grippe: Hausärzte warnen vor Impfmüdigkeit

Ungeachtet des lang anhaltenden Spätsommerwetters infizieren sich wieder mehr Menschen mit Corona und die Grippesaison steht auch vor der Tür. Doch die Hausärzte sehen eine Impfmüdigkeit.
Stethoskop
Ein Stethoskop liegt auf dem Tisch in einem Untersuchungszimmer. © Christian Charisius/dpa/Symbolbild

Die Rheinland-Pfälzer sind nach Einschätzung des Hausärzteverbands im Herbst 2023 bei den Impfungen gefährlich zögerlich. «Die Impfmüdigkeit in der Bevölkerung zieht sich durch alle Generationen», sagte die Landesvorsitzende Barbara Römer der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

«Impfstoff ist massig da» - sowohl gegen Corona als auch gegen die Grippe. «Aber die Nachfrage läuft sehr schleppend», sagte Römer. Normalerweise sollten die gefährdeten Gruppen wie über 60-Jährige und chronisch Kranke sowie bestimmte Berufe bis zum Jahresende geimpft sein, aber die Menschen vereinbarten keine Termine für die Impfungen.

«80 Prozent kriegen wir im vertrauensvollen Arzt-Patienten-Verhältnis, aber nicht mehr», sagte Römer. Diese Gespräche, in denen nicht die Sachargumente den Ausschlag gäben, kosteten Praxen zudem viel Zeit. Dabei seien diese ohnehin stark überlastet und der Personalmangel sei ein großes Problem.

Experten sehen Grippewelle in Australien als Warnsignal

Von Corona-Impfstoffen müssten jeden Tag Restbestände vernichtet werden, weil angemeldete Patienten nicht kämen oder sich nicht sechs Menschen an einem Tag für die Impfung fänden, berichtete Römer. «Es liegt aber nicht an den Praxisteams. Wir sind bereit. Aber die Leute komme nicht.» Die Grippeimpfungen seien etwas stärker nachgefragt als die gegen Corona, weil sie weniger emotional besetzt seien. «Sie sind aber auch kein Blockbuster.»

Fachleute raten im Zeitfenster von Oktober bis Mitte Dezember zur Grippeschutzimpfung. Ihren Höhepunkt erreicht die Grippewelle meist erst nach dem Jahreswechsel. Als Warnsignal werten mehrere Experten den Verlauf der Grippesaison im australischen Winter. Diese gilt manchen als Marker für das bevorstehende Geschehen in Europa. In Australien habe es eine schlimme Influenzawelle gegeben, mahnte Römer. Generell lassen sich der Verlauf und die Schwere der Welle nicht vorhersagen.

© dpa
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