Mainz drei Spiele sieglos: «Leistungsdellen gibt es eben»

Mainz 05 verpasst in einer turbulenten Schlussphase in Freiburg den Ausgleich. Die Verantwortlichen sehen die Mannschaft aber auf dem richtigen Weg.
Der Mainzer Sportdirektor Martin Schmidt. © Thomas Frey/dpa/Archivbild

Aus der vergeblichen Aufholjagd im Spiel beim SC Freiburg will der FSV Mainz 05 Kraft und Hoffnung für die nächste schwere Aufgabe schöpfen.  «Ich glaube schon, dass vor allem die zweite Halbzeit, die wir mitnehmen können, gut war. Insgesamt zeigt der Trend ein bisschen nach unten. Da wollen und müssen wir nächste Woche zu Hause gegen Leipzig mal wieder eine richtig gute Leistung zeigen», sagte Rückkehrer Jonathan Burkardt nach der 1:2 (0:2)-Niederlage am Samstag im Breisgau.      

Sportdirektor Martin Schmidt bereitet die Serie der Rheinhessen von drei sieglosen Spielen in der Fußball-Bundesliga nacheinander keine Sorgen. «Wir müssen aus keiner Situation rauskommen», sagte Schmidt. «Wir haben nach sieben Spielen elf Punkte gehabt. Das sind mehr als im Vorjahr. Der Platz stimmt auch, und die eine oder andere Leistungsdelle gibt es eben.»

In Freiburg verpassten die Mainzer am achten Spieltag trotz einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang und dicker Chancen am Schluss einen Punktgewinn. Zuvor unterlagen sie mit 1:4 bei der TSG 1899 Hoffenheim und mühten sich unmittelbar vor der Länderspielpause zu einem 1:1 gegen Hertha BSC. «Wir sind Mainz 05. Wir sind nicht da, um Champions League zu spielen», sagte Schmidt. «Wir sind hier, um uns ins Mittelfeld zu arbeiten.»

Durch die dritte Saisonniederlage rutschten die Mainzer in die untere Tabellenhälfte ab. Torhüter Robin Zentner, der in der Schlussphase in Freiburg sein Tor verließ und im gegnerischen Strafraum für einige Verwirrung sorgte, hofft auf eine Wende am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den Pokalsieger aus Leipzig: «Wir müssen von Anfang an mit Power reingehen, dann bin ich zuversichtlich.»

Burkhardt gab nach überstandener Fußverletzung ein vielversprechendes Comeback und gab auch die Vorlage zum Anschlusstreffer durch Aarón (52.). «Es fehlte uns ein bisschen das Spielglück, sodass wir da ohne Punkte nach Hause gehen. Ich habe zweimal schon gedacht: Der Ball ist im Tor», sagte der Kapitän der deutschen U21-Auswahl. Trainer Bo Svensson wollte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen: «Die Mentalität hat gestimmt, die Mannschaft hat nie aufgegeben. Wir haben an uns geglaubt, darauf bin ich stolz.» 

© dpa
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