Mainz 05 will Siegesserie in Hoffenheim fortsetzen

Der FSV Mainz 05 ist in dieser Saison gemeinsam mit dem SC Freiburg das bisher auswärtsstärkste Team der Fußball-Bundesliga. Das soll auch nach dem Auftritt in Hoffenheim so bleiben.
Der Mainzer Trainer Bo Svensson. © Torsten Silz/dpa

In der Fremde spielt der FSV Mainz 05 in dieser Saison der Fußball-Bundesliga besonders gern. Die bisherigen drei Gastauftritte wurden allesamt gewonnen, was wie ein kleines Wunder anmutet, waren die Rheinhessen in der gesamten vergangenen Spielzeit doch auf die gleiche Quote gekommen und damit das zweitschlechteste Auswärtsteam der Liga.

Trotz der erstaunlichen Wandlung sieht FSV-Trainer Bo Svensson vor der Partie bei der TSG 1899 Hoffenheim an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) noch viel Luft nach oben. «Wir haben einen Flow bei den Ergebnissen - aber nicht bei den Leistungen. Und mir geht es um die Leistungen, das ist mein Job. Wir versuchen weiterhin besser zu werden - egal, wie viele Punkte wir haben», sagte der Däne am Donnerstag.

Eine griffige Erklärung, warum es auswärts derzeit so gut läuft, hat der Trainer nicht. «Vielleicht können die Spieler eine bessere Antwort geben», sagte der 43-Jährige. Ohnehin sei es nicht seine Aufgabe, über solche Serien zu sprechen. «Dadurch gewinnen wir nicht das nächste Spiel», betonte er.

Statistisch betrachtet treten die Mainzer die Reise ins Kraichgau aber nicht nur wegen der bisher makellosen Auswärtsbilanz mit sehr guten Chancen an. Seit dem 2:4 im Februar 2018 sind die 05er in Sinsheim ungeschlagen geblieben. Danach gab es ein Remis und zuletzt drei Siege in Serie.

Den nächsten Coup wollen die Rheinhessen mit großer Fanunterstützung bewerkstelligen. Mehr als 3000 Anhänger werden ihr Team begleiten. «Wir merken diese Unterstützung, auch wenn unsere Fans in Unterzahl sind», sagte Svensson. Vom Gegner erwartet er eine andere Spielweise als im Vorjahr. «Sie sind bemüht, kompakter zu agieren und weniger Gegentore zu kassieren», sagte er. Der im Sommer verplichtete TSG-Trainer André Breitenreiter lasse - anders als sein Vorgänger Sebastian Hoeneß - nicht mehr so offensiv attackieren. «Aber die Mannschaft verfügt immer noch über viel individuelle Qualität.»

Verzichten muss Svensson in Hoffenheim weiterhin auf Stürmer Marcus Ingvartsen wegen dessen Innenbandverletzung im Knie. Auf der Kippe steht der Einsatz der Mittelfeldspieler Anton Stach (Hüftprobleme) und Jae-sung Lee (Fußverletzung).

© dpa
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