Mehr Fördermittel für ländlichen Raum im Saarland

Das Saarland rechnet in den kommenden fünf Jahren mit 56 Millionen Euro Fördermitteln der Europäischen Union zur Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume. Umweltministerin Petra Berg (SPD) hofft, dass bis Ende des Jahres eine entsprechende Genehmigung der EU-Kommission erfolgt. «Das ist ein echter Meilenstein, den wir erreicht haben», sagte sie am Dienstag in Saarbrücken. Pro Jahr ständen dann rund elf Millionen Euro und damit mehr als doppelt so viel wie bisher zur Verfügung.
Ein Landwirt fährt mit seinem Trecker über ein Feld. © Philipp Schulze/dpa/Symbolbild

Für die Co-Finanzierung gibt das Land jährlich fünf Millionen Euro. Zusammen mit zwölf Millionen Euro GAK-Mitteln (Gemeinschaftsaufgabe «Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes») bedeute dies in der kommenden Förderperiode ein Gesamtvolumen von 93 Millionen Euro - «ein Aufwuchs um 35 Millionen Euro im Vergleich zu den sieben Jahren zuvor», so die Ministerin.

Mit dem Geld sollen unter anderem Projekte zur Modernisierung und Stabilisierung der Landwirtschaft finanziert werden. Gedacht sei es für Ausgleichszahlungen, zur Existenzförderung für junge Landwirte oder die Förderung von Streuobstwiesen und artenreichen Kulturlandschaften. Außerdem sollen Fördersätze auf Bundesniveau angehoben werden.

Auch für die ländliche Entwicklung werde laut Berg «viel geleistet». Mit der Förderung, die in den nächsten fünf Jahren von 19,4 auf nunmehr 30,8 Millionen Euro wachse, sollen die Kommunen bei ihrer Entwicklung unterstützt werden. Berg: «Wir sichern Infrastruktur, steigern die Wettbewerbsfähigkeit und erhalten somit auch die Lebensqualität in den Kommunen.»

Zudem sei man jetzt endlich in der Lage, die so genannten Leader-Regionen so mit Mitteln auszustatten, wie es von der EU-Kommission gefordert werde: sprich 2,5 Millionen Euro pro Region für fünf Jahre. Fünf Regionen des Saarlandes hatten sich für das Förderprogramm beworben, am diesem Mittwoch will die Umweltministerin mit einer Jury die Entscheidung bekannt geben, welches Konzept als förderfähig gilt.

© dpa
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