Trotz Unterzahl: Kaiserslautern holt Punkt in Heidenheim

Aufsteiger Kaiserslautern bleibt in dieser Saison auswärts ungeschlagen. Auch aus Heidenheim nehmen die Pfälzer etwas Zählbares mit.
Heidenheims Lennard Maloney (r) und Kaiserslauterns Jean Zimmer kämpfen um den Ball. © Stefan Puchner/dpa

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich in Unterzahl einen Punkt beim 1. FC Heidenheim erkämpft. Die Roten Teufel kamen am Sonntag trotz einer Roten Karte gegen Torwart Andreas Luthe und zweimaligem Rückstand zu einem 2:2 (1:2) und vermasselten Heidenheims Trainer Frank Schmidt das 15-jährige Dienstjubiläum. Mit 14 Punkten geht der Aufsteiger als Tabellensiebter der 2. Fußball-Bundesliga in die knapp zweiwöchige Länderspielpause. Heidenheim ist mit 16 Zählern Fünfter. Jan-Niklas Beste (18. Minute) und Marnon Busch (44.) brachten die Hausherren zwei Mal in Führung, die Terrence Boyd (20./60.) jeweils egalisierte.

FCK-Torhüter Luthe flog kurz vor der Pause wegen einer Notbremse vom Platz, weil er Beste außerhalb des Strafraums regelwidrig gestoppt hatte. Schiedsrichter Tobias Reichel ließ die Partie zunächst zwar weiterlaufen, zückte nach Ansicht der Videobilder dann aber Rot. Ausgangspunkt war ein Rückpass von Marlon Ritter über 40 Meter, der jedoch zu kurz geriet und in den Füßen von Beste landete. «Ich wollte das Spiel beruhigen», begründete Ritter die unglückliche Aktion.

Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. Beste profitierte beim 1:0 davon, dass Lauterns Innenverteidiger Kevin Kraus wegrutschte. Beim ersten Ausgleich schafften es die Heidenheimer nicht, den Ball zu klären. Die zweite Hereingabe verwertete Boyd. Nach dem Platzverweis gegen Luthe verwandelte Busch den fälligen Freistoß direkt.

Die Gäste gaben aber auch mit einem Mann weniger nicht auf und kamen durch Boyd zum erneuten Ausgleich. «Das war der pure Wille», sagte Ritter. «Hut ab, was die gesamte Mannschaft mental geleistet und hier abgerissen hat», sagte Ritter. In der Schlussphase rettete der FCK dank einer couragierten Leistung in der Defensive das vierte Remis nacheinander über die Zeit. Nach der knapp zweiwöchigen Länderspielpause geht es für den Aufsteiger am 2. Oktober mit einem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig weiter.

© dpa
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