Lautern-Coach Schuster trifft auf Ex-Club

Für Kaiserslauterns Trainer Dirk Schuster ist das Fußball-Zweitligaspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen den SV Darmstadt 98 eine Reise in die Vergangenheit. In zwei Amtszeiten bei den Südhessen feierte der 54-Jährige zwischen 2013 und 2015 seinen größten Erfolg als Trainer, als ihm der Durchmarsch von der 3. in die 1. Liga gelang.
Kaiserslauterns Trainer Dirk Schuster lächelt vor einem Spiel. © Daniel Löb/dpa/Archivbild

«Ich glaube, das war außergewöhnlich, was wir damals geschafft haben. Es war sportlich wie menschlich eine geile Zeit. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht», sagte Schuster am Freitag. «Ich habe deshalb natürlich noch einige sehr gute Kontakte in und um Darmstadt.». Für die Zeit vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club hat sich Schuster aber selbst eine Kontaktsperre auferlegt: «Diese Kontakte ruhen schon ab Samstag. Ich will da von niemandem angerufen oder angesprochen werden. Wir werden uns nur auf unseren Job konzentrieren.»

Obwohl der Aufsteiger aus der Pfalz erst ein Mal verlor, sind die Vorzeichen dennoch klar. Die Darmstädter reisen als Favorit nach Kaiserslautern. «Darmstadt hat den Aufstieg in der vergangenen Saison nur knapp verpasst und den FCK in den letzten Jahren sportlich und wirtschaftlich überholt», betonte Schuster. «Diesen Rückstand gilt es für uns jetzt wieder zu verkleinern. Die Darmstädter haben eine Mannschaft, von der ich sage, dass sie dieses Jahr aufsteigen kann.»

Mit zwölf Punkten aus sieben Partien haben aber auch die Roten Teufel weiter Tuchfühlung zu den vorderen Plätzen. Mit einem Sieg am Sonntag kann der FCK den Gegner in der Tabelle überholen. «Ich weiß, dass die Fans nach unserem guten Saisonstart von Höherem träumen. Aber wir sind gut beraten, wenn wir bodenständig bleiben. Das Ziel ist der Klassenerhalt. Das wird er bleiben, bis wir die 40 Punkte haben», erklärte Schuster.

Ben Zolinski hat noch Trainingsrückstand, Anas Bakhat und Angelos Stavridis fehlen verletzt. Aaron Opoku ist noch drei Spiele gesperrt. Bis Freitagmittag waren für Partie 36 268 Karten verkauft.

© dpa
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