0:2 in Köln: Kaiserslautern muss in Aufstiegs-Relegation

Im Saisonfinale schwächelt der 1. FC Kaiserslautern. Die Rückkehr in die zweite Liga führt nur über einen Umweg und Dynamo Dresden.
Robin Krauße von Eintracht Braunschweig geht vom Platz. © Werner Scholz/dpa

Aufstiegskandidat 1. FC Kaiserslautern muss in die Relegationsspiele gegen den Zweitliga-16. Dynamo Dresden. Mit der 0:2 (0:2)-Niederlage am Sonntag bei Viktoria Köln vergab das Drittliga-Team von Trainer Marco Antwerpen seine letzte Chance auf den direkten Aufstieg - zeigte bei der dritten Niederlage in Folge eine schwache Partie.

Das Relegations-Hinspiel findet am 20. Mai (20.30 Uhr) im Fritz-Walter-Stadion statt, die Entscheidung um den letzten Platz in der 2. Bundesliga fällt dann am 24. Mai (20.30 Uhr) im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion.

In Köln lag der FCK zur Pause durch die Treffer von Moritz Fritz (27. Minute) und David Philipp (38.) völlig verdient in Rückstand. «Wenn wir Braunschweig noch hätten unter Druck setzen wollen, dann hätten wir viel leidenschaftlicher Fußball spielen und die Zweikämpfe besser führen müssen», kritisierte Antwerpen. «Die erste Halbzeit ist an vielen Spielern vorbeigegangen. Wir wollten definitiv was anderes auf dem Platz sehen.» Rivale Braunschweig hatte am Samstag in Meppen verloren, Lautern konnte dies aber nicht nutzen.

Nach Wiederbeginn zeigte sich das FCK-Team verbessert und erspielte sich auch einige gute Torchancen, doch der Anschlusstreffer gelang nicht. Nun bleibt den Roten Teufeln zwölf Tage Zeit, um sich auf die Entscheidungsspiele gegen Dresden vorzubereiten. Weil Türkgücü München seine Mannschaft Mitte März vom Spielbetrieb zurückzog, haben die Pfälzer am 38. Spieltag spielfrei.

Stürmer Terrence Boyd blickte nach der Enttäuschung von Köln schon mal kämpferisch auf die beiden Duelle mit den Sachsen: «Wir haben uns die Relegationsspiele über die gesamte Saison mehr als verdient und spielen jetzt gegen einen Gegner, der etwas zu verlieren hat. Dresden will den Platz in der zweiten Bundesliga behalten. Wir können jetzt nur noch gewinnen», sagte der 31-Jährige.

© dpa
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